Autor: Dennis Klüsekamp

Dritte stürzt den Tabellenführer und würfelt den Aufstieg einmal kräftig durch

Was für ein Sonntagabend im Profina Dome. Um 18 Uhr bat unsere Dritte zum Tanz, und als Tabellenfünfter kam niemand Geringeres als der Spitzenreiter TSG Dortmund-Schüren vorbei. Die Ausgangslage vor dem Sprungball hatte bereits reichlich Pfeffer: Die ersten vier Teams der Liga stehen punktgleich vorne, teilweise trennt die Mannschaften nicht einmal mehr etwas bei der Punktedifferenz. Kurz gesagt: Das Aufstiegsrennen Richtung Landesliga ist enger geschnürt als manch alte Kniebandage am Montagmorgen. Und mittendrin wir. Mit der Chance, das Rennen noch einmal komplett auf links zu drehen.

Denn schon vor dem Sprungball war klar: Diese Bezirksliga hat in diesem Jahr ein echtes Finale verdient. Und weil unser Gegner als Tabellenführer anreiste, war schnell klar, dass dieses Spiel nicht nur für uns Bedeutung hatte. Eintracht Dortmund hatte es sich bei uns gemütlich gemacht und sorgte ordentlich für Stimmung. Der Auftrag war klar: Bitte einmal Schützenhilfe aus Gerthe. Und unsere Jungs dachten sich offenbar: Na gut, wenn schon Sonntagabend, dann bitte direkt mit Drama, Wendungen und maximalem Unterhaltungswert.

Unsere Jungs legten los wie die Feuerwehr. Nach fünf Minuten führten wir bereits mit 12:3 und hatten früh gezeigt, dass wir an diesem Abend nicht als freundlicher Gastgeber eingeplant waren. Vor allem Luca hatte seinen Distanzwurf wieder bestens justiert und ließ die Gäste direkt spüren, dass im Profina Dome nicht nur die Linien, sondern auch die Dreier heiß laufen können. Überhaupt fanden unsere Würfe in der Anfangsphase zuverlässig den Weg in die Reuse, während wir defensiv mit einer stabilen Zone die Räume gut dicht machten.

Doch ein Tabellenführer kommt natürlich nicht für einen netten Sonntagsausflug vorbei. Schüren arbeitete sich nach und nach besser in die Partie, traf vor allem von außen immer sicherer und nutzte jede Gelegenheit, um den Rückstand zu verkürzen. Weil der Weg in die Zone für die Gäste über weite Strecken eher einer Sackgasse glich, versuchten sie es vermehrt über den Dreipunktewurf. So entwickelte sich schon früh ein Spiel, das niemanden auf den Sitzen ließ.

Das erste Viertel ging mit 19:14 an uns, ehe das zweite Viertel deutlich umkämpfter wurde. Schüren verteidigte aggressiver, wir mussten uns viele Punkte nun härter erarbeiten und konnten den ganz großen Rhythmus aus den ersten Minuten nicht komplett konservieren. Trotzdem hielten wir ordentlich dagegen und gingen mit einer knappen 28:26-Führung in die Halbzeit. Da war längst klar: Hier wird heute nichts verschenkt, hier wird jeder Punkt einzeln aus dem Beton geschlagen.

Auch im dritten Viertel blieb die Partie eng, intensiv und schwer berechenbar. Die Gäste kamen jetzt noch besser zu ihren Abschlüssen und entschieden den Abschnitt mit 20:15 für sich. Damit lagen wir vor dem letzten Viertel mit 43:46 zurück. Doch gerade in solchen Phasen zeigte unsere Dritte in dieser Saison immer wieder Charakter. Es wurde nicht gehadert, nicht gewunken, nicht gerechnet, sondern weiter verteidigt, gearbeitet und an die eigene Chance geglaubt.

Das Schlussviertel hatte dann endgültig alles, was ein enges Spitzenspiel braucht. Wir starteten mit Rückstand, kamen aber immer wieder stark zum Korb und erzwangen wichtige Punkte. Kaum hatten wir uns ein wenig Luft verschafft, legten die Gäste wieder nach. Wirklich wegziehen konnte sich niemand. Mitte des Viertels lagen wir plötzlich mit vier Punkten hinten, drehten dann aber noch einmal auf, bekamen wieder Zugriff aufs Spiel und waren 20 Sekunden vor Schluss mit zwei Punkten in Führung. Doch Schüren antwortete noch einmal und glich unter dem Korb aus. Verlängerung. Die Halle stand. Und wahrscheinlich hatten einige in diesem Moment schon mehr Puls als beim letzten Arztbesuch.

Die Overtime begann aus unserer Sicht zunächst alles andere als ideal. Wir kassierten direkt fünf Punkte und liefen wieder hinterher. Aber genau da zeigte die Mannschaft noch einmal, warum sie diese Saison so viel Spaß gemacht hat. Wir gaben nicht auf, verteidigten wieder bissiger, sicherten die Rebounds und blieben im Kopf klar. Dann kam die Phase von Ricardo Klein. Erst traf er gut eine Minute vor Schluss einen ganz wichtigen Dreier zur 71:69-Führung. Danach glichen die Gäste erneut aus, doch Ricardo hatte noch einen Pfeil im Köcher: 31 Sekunden vor Ende nahm er Maß, jagte den Ball durch das Brett mitten ins Glück. Kein Gemälde, eher rohe Basketballpoesie. Schüren bekam noch den letzten Angriff, doch unsere Defensive stand, wir verteidigten das mit letzter Kraft sauber zu Ende und dann war Schluss. 71:69. Sieg. Profina Dome glücklich. Tabellenlage maximal unter Strom.

Dass am Ende Ricardo die letzten großen Szenen hatte, darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass das wieder ein echter Mannschaftssieg war. Luca Stachowiak lieferte mit 21 Punkten die nächste starke Vorstellung ab und schraubte mit sieben verwandelten Dreiern weiter an seinem Ruf als freundlichster Albtraum aller gegnerischen Verteidigungen. Damit hat er sich auch die Krone der besten Dreierschützen der Liga gesichert: 67 Treffer insgesamt, im Schnitt 3,4 pro Spiel. Zahlen, bei denen selbst die ersten NBA-Scouts langsam das Navi Richtung Gerthe einstellen dürften. Ricardo legte 16 Punkte nach, Philipp 14 und Maxim 8. Dazu machte auch der Rest der Truppe einen starken Job, ob auf dem Feld, in der Defensive, beim Rebound oder in den kleinen Szenen, die in keiner Schlagzeile landen, aber Spiele gewinnen helfen. Auch Nico und Bugday machten einen starken Job, und so war auf unsere Jugend in diesem Spiel ebenfalls wieder Verlass. Das war schon über die ganze Saison hinweg ein starkes Zeichen.

Mit nun 13 Siegen steht unsere Dritte als Aufsteiger aus der Kreisliga auf einem richtig starken fünften Platz. Damit dürfen wir mehr als zufrieden sein. Klar, ein paar unnötige Patzer gegen Gegner, gegen die man eigentlich nicht stolpern muss, waren auch dabei. Sonst hätten wir in der Tabelle womöglich selbst noch ganz anders mitgemischt. Aber genau das gehört eben auch zu einer Entwicklung dazu. Entscheidend ist: Die Mischung aus jungen Spielern, frischer Energie, Erfahrung und guter Stimmung hat in dieser Saison richtig gut funktioniert. Und dass wir sogar den Tabellenführer schlagen und das Aufstiegsrennen noch einmal herrlich durcheinanderwirbeln, passt da irgendwie perfekt ins Bild.

Wir bedanken uns schon jetzt für eure Unterstützung, euer Engagement und die gute Stimmung über die gesamte Saison. Es hat richtig Spaß gemacht. Jetzt freuen wir uns schon auf die neue Spielzeit und auf alles, was da kommt.

Bis dahin wünschen wir euch eine schöne Sommerpause.

Und noch ein kleiner Hinweis zum Schluss: Auch wir werden voraussichtlich ein Tryout machen. Die Termine dazu geben wir rechtzeitig auf unserer Instagram-Seite bekannt.

Bitteres Ende eines großen Abends, aber keine Sekunde kleiner gemacht:

TV Gerthe erlebt ein Basketball-Fest

Es war alles bereitet für einen Abend, den man in Gerthe so schnell nicht vergessen wird. Ein restlos ausverkaufter Profina-Dome, rund 400 Zuschauer, knisternde Spannung und zwei Mannschaften, die sich diese große Bühne über Monate hinweg redlich verdient hatten. Mehr Spitzenspiel ging nicht. Am Ende musste sich der TV Gerthe Citybasket Recklinghausen mit 73:82 geschlagen geben. Die Gäste sicherten sich damit die Meisterschaft, doch was an diesem Abend und in dieser ganzen Saison rund um den TV Gerthe entstanden ist, lässt sich nicht in einer Niederlage zusammenfassen.

Von Beginn an entwickelte sich die intensive und hochklassige Partie, die alle erwartet hatten. Citybasket Recklinghausen startete etwas besser, verteidigte aggressiv und fand offensiv immer wieder Lösungen, vor allem über Lavon Hightower und Francis Sio. Nach zehn Minuten stand es 14:18 aus Gerther Sicht.

Heiko Skiba brachte die erste Phase des Spiels treffend auf den Punkt:
„Wir haben das sehr gut gemacht, haben allerdings die Führung an der Freiwurf-Linie mit sechs verworfenen Freiwürfen verschenkt.“

Auch im zweiten Viertel blieb die Partie eng und spannend. Zwar geriet der TV Gerthe zunächst mit 14:24 in Rückstand, doch die Mannschaft zeigte Charakter, kämpfte sich zurück und blieb in Schlagdistanz. Angeführt von einem starken Gbesime Eyimofe verkürzten die Gerther wieder und hielten das Spiel zur Pause beim 36:41 offen.

„Minus sechs Punkte zur Pause war nicht unser Wunschergebnis, aber mit zwölf verworfenen Freiwürfen und lediglich vier Punkten von Tarik Dixon waren wir in Reichweite“, so Skiba.

Nach dem Seitenwechsel kam dann die Phase, die das Spiel entscheidend prägen sollte. Statt eines eigenen Laufs verlor der TV Gerthe etwas den offensiven Rhythmus, produzierte einige Ballverluste und lud Citybasket Recklinghausen damit zu einfachen Punkten ein. Der Vorsprung der Gäste wuchs an, und obwohl Gerthe weiter kämpfte, jeden Ball bestritt und von den eigenen Fans lautstark getragen wurde, ging Citybasket Recklinghausen mit einem 62:47 in das Schlussviertel.

Doch diese Mannschaft gab sich nicht auf. Im Gegenteil. Gerthe kam noch einmal mit Energie und Leidenschaft zurück, verkürzte auf 54:66 und brachte die Halle noch einmal zum Beben. Für einen kurzen Moment war sie wieder da, diese ganz besondere Hoffnung, dass dieser Abend doch noch kippen könnte. Dann aber übernahm Francis Sio mit zehn Punkten in Serie das Kommando und sorgte für die Vorentscheidung. Am Ende stand eine verdiente 73:82-Niederlage gegen einen starken Gegner.

Und trotzdem ist jetzt nicht die Zeit, nur auf diese 40 Minuten zu schauen. Diese Saison war viel größer als dieses eine Spiel. Vor gerade einmal drei Wochen stand unsere Mannschaft im Halbfinale des WBV-Pokals und lieferte sich dort mit der TG Düsseldorf ein hochklassiges, intensives Duell, das nur knapp verloren ging. Schon dieser Einzug ins Final Four war ein Ausrufezeichen und ein weiterer Beweis dafür, was diese Mannschaft in dieser Saison geleistet hat. Für den TV Gerthe war es ein historischer Lauf, der gezeigt hat, dass sich unsere Herren mit den besten Teams messen können.

Und noch etwas ist wichtig: Dieser Traum lebt weiter. Ja, das direkte Endspiel um die Meisterschaft ging verloren. Aber die Saison ist noch nicht vorbei. Es besteht weiterhin die Möglichkeit, als bester Zweiter der beiden 2. Regionalligen doch noch den Sprung in die 1. Regionalliga zu schaffen. Der TV Gerthe darf also weiter träumen und wird bis zum letzten Spieltag alles dafür tun, diese außergewöhnliche Saison vielleicht doch noch mit einem ganz großen Ziel zu krönen.

Diese Mannschaft hat sich diesen Traum verdient. Sie hat über Monate begeisternden Basketball gespielt, Rückschläge weggesteckt, große Spiele gewonnen, Menschen mitgerissen und den Gerther Basketball auf eine Bühne gehoben, die in dieser Form alles andere als selbstverständlich ist. Wer diese Saison erlebt hat, hat gesehen, wie viel Herz, Qualität, Wille und Zusammenhalt in diesem Verein steckt.

Und der Blick geht in diesem besonderen Basketballjahr nicht nur auf unsere Herren. Denn auch unsere Damen haben sich mit einer herausragenden Saison die Meisterschaft in der Oberliga gesichert. Was für ein starkes Zeichen für den gesamten Verein. Was für ein Jahr für den TV Gerthe. Sportlich, menschlich und atmosphärisch war diese Saison ein echtes Ausrufezeichen.

Deshalb gilt schon jetzt, auch wenn am kommenden Samstag noch ein letztes Spiel ansteht, ein großes und ehrliches Dankeschön an alle Fans, Mitglieder, Helfer, Unterstützer, Partner und Sponsoren des TV Gerthe. Was ihr in dieser Saison auf die Beine gestellt habt, war überragend. Ihr habt unsere Heimspiele zu echten Erlebnissen gemacht. Ihr habt aus besonderen Spielen große Abende gemacht. Und ihr habt gezeigt, was diesen Verein ausmacht.

Der TV Gerthe hat an diesem Samstag die Meisterschaft nicht gewonnen. Aber der TV Gerthe hat Stolz ausgelöst, Begeisterung entfacht und einmal mehr bewiesen, dass hier etwas gewachsen ist, das weit über ein einzelnes Ergebnis hinausgeht.

Und deshalb ist klar: Wir träumen weiter. Wir glauben weiter. Und wir gehen gemeinsam in das letzte Spiel dieser Saison.

Beim Spitzenspiel kam erstmals das neue Ticketing-System heimspiel.io zum Einsatz, entwickelt von unserem Partner alphabytes. Die Plattform bietet unter anderem digitale Ticketshops für Events, Sportveranstaltungen, QR-Code-Tickets, verschiedene Ticketkategorien, VIP und Gästelisten und eine einfache Einlasskontrolle per Smartphone. Weitere Infos gibt es direkt über die Website von heimspiel.io.

Die WAZ Bochum hat einen tollen Bericht zu unserem Tag geschrieben und war an diesem Abend mit einem Liveticker vor Ort. Auch die Bilder vom WAZ Fotografen Jonas Richter haben das Spiel und die Stimmung perfekt eingefangen und sind zu finden unter diesem Link:

https://www.waz.de/sport/lokalsport/bochum/article411731648/bochumer-basketballer-wollen-den-aufstieg-liveticker-zum-titel-finale-des-tv-gerthe.html

Ein weiterer schöner Baustein dieses besonderen Abends war auch die Tombola, deren Erlös vollständig an den Jugendförderverein geht. Als ganz besonderes Highlight wartete auf den Gewinner als Hauptpreis ein Schal mit den Unterschriften von Dennis Schröder und Franz Wagner, zwei Welt- und Europameistern des deutschen Basketballs, im Sommer aus Finnland importiert!

Bildergalerie ( mehr im Artikel der WAZ )

Endspiel im Profina-Dome

TV Gerthe fordert Spitzenreiter Recklinghausen

Am Samstagabend um 19:30 Uhr kommt es im heimischen Profina-Dome zum absoluten Topspiel der 2. Regionalliga. Unsere Herren empfangen mit den Citybasket Recklinghausen den aktuellen Tabellenführer zum direkten Duell um Meisterschaft und Aufstieg in die 1. Regionalliga. Die Ausgangslage ist klar und könnte spannender kaum sein: Gewinnt Recklinghausen, geht die Meisterschaft an den Favoriten. Gewinnt der TV Gerthe, ziehen die Gerther dank des direkten Vergleichs an den Gästen vorbei und hätten es am letzten Spieltag in Haspe selbst in der Hand. Mehr Endspiel geht nicht.

Dass dieses Spiel überhaupt diese Bedeutung hat, ist schon ein starkes Zeichen für die Saison, die unsere Mannschaft bislang spielt. In ihrer zweiten Spielzeit in der 2. Regionalliga hat sich der TV Gerthe mit viel Einsatz, Qualität und Konstanz dieses Highlight mehr als verdient. Jetzt bietet sich die Chance, vor eigener Kulisse noch einmal für ein echtes Ausrufezeichen zu sorgen.

Der Gast aus Recklinghausen war als Absteiger aus der 1. Regionalliga schon vor der Saison als großer Favorit auf den direkten Wiederaufstieg gehandelt worden. Unter dem Motto #MissionWiederaufstieg spielen die Citybasket bislang eine starke Saison und haben erst eine Niederlage kassiert. Ausgerechnet im Hinspiel gegen den TV Gerthe, als unsere Mannschaft im Dezember mit einem überzeugenden 85:67-Erfolg in Recklinghausen gewann.

Seitdem haben die Gäste personell noch einmal nachgelegt. Mit Francis Sio und Kai Hänig kamen zur Rückrunde zwei absolute Hochkaräter hinzu, die die ohnehin starke Qualität des Kaders weiter erhöht haben.

Heiko Skiba: „Francis Sio als Amerikaner mit EU-Pass und der ehemalige ProA-Center Kai Hänig würden jede Mannschaft in unserer Liga in den Kreis der Favoriten heben. Dass die ohnehin top besetzte Mannschaft aus Recklinghausen diese zwei Akteure noch hinzufügt, unterstreicht ihre Ambitionen noch einmal deutlich.“

Doch nicht nur die Neuzugänge machen die Citybaskets zu einem Schwergewicht der Liga. Mit Lavon Hightower und Martin Stefanov verfügt Recklinghausen über zwei weitere Importspieler, die Spiele im Alleingang entscheiden können. Dazu kommen mit Marius Behr, David Verhülsdonk sowie den erfahrenen Stefan Fürst und Christoph Bruns weitere Spieler mit hoher individueller Klasse und reichlich Erfahrung aus ProA und ProB.

Heiko Skiba: „Der Kader des Gegners ist top besetzt. Das ist von der Qualität her ein Play-off-Team in der 1. Regionalliga.“

Die Rollen vor diesem Spiel sind also verteilt, doch genau darin liegt auch die große Chance für den TV Gerthe. Unsere Mannschaft geht mit viel Selbstvertrauen, großer Vorfreude und der Erinnerung an das starke Hinspiel in dieses Endspiel. Es ist das eine Spiel, auf das man die ganze Saison hinarbeitet. Ein Abend, an dem Einsatz, Energie, Disziplin und Teamgeist den Unterschied machen können.

Heiko Skiba: „Wir sind klarer Außenseiter. Von zehn Spielen gegen Recklinghausen gewinnen wir vielleicht eines. Aber am Samstag in eigener Halle ist es genau dieses eine Spiel. Und in einem Spiel haben wir gegen jedes Team die Chance zu gewinnen. Diese Chance müssen wir nutzen. Wir haben einen klaren Gameplan und den gilt es zu 100 Prozent umzusetzen. Wir müssen gegen die Presse gut und konzentriert agieren, die Transition stoppen, die Werfer kontrollieren und den Rebound sichern. Wenn wir diese Dinge konsequent umsetzen, haben wir unsere Chance. Und wenn diese Chance da ist, müssen wir bereit sein und zupacken.“

Die Mannschaft freut sich riesig auf dieses Spiel und darauf, gemeinsam mit den Fans einen besonderen Basketballabend zu erleben. Druck gibt es keinen, dafür umso mehr Vorfreude auf ein echtes Endspiel in eigener Halle. Auch personell sieht es gut aus: Aktuell können die Gerther aus dem Vollen schöpfen, Verletzungen oder krankheitsbedingte Ausfälle gibt es nicht.

Heiko Skiba: „Wir müssen am Samstag von Beginn an da sein. Wir brauchen die Energie von den Rängen, und die Halle muss uns über 40 Minuten tragen. Gemeinsam können wir das schaffen.“

Jetzt ist alles angerichtet für einen Abend, wie man ihn sich als Spieler, Trainer und Fan nur wünschen kann. Spitzenspiel. Heimspiel. Endspiel. Unsere Mannschaft hat sich diese Bühne mit einer starken Saison verdient und wird alles auf dem Feld lassen, um die Chance auf die Meisterschaft am Leben zu halten.

Eigentlich müsste jetzt die Aufforderung kommen, dass Ihr alle zur Unterstüzung in die Halle kommen sollt. Doch leider sind wir „Ausverkauft“! Sold out und das schon ca. 1,5 Tage nach der Bekanntgabe des Ticketverkaufs. Wir hätten noch gut 400 Karten mehr verkaufen können, so viele Anfragen sind bei uns eingegangenen! DIE WAZ wird einen Liveticker einrichten, diesen wollen wir kurz vor Spielbeginn bekanntgeben. Bitte kommt NICHT zur Halle, wenn Ihr keine Karten habt, eine Abendkasse wird es nicht geben. Wir werden euch über unsere Social Media Kanäle versuchen auf dem Laufenden zu halten. #redpower #biggerbettergerther

Pokalaus im Halbfinale

Im Halbfinale des WBV-Pokals gegen die TG Düsseldorf entwickelte sich von Beginn an ein hochklassiges, intensives und abwechslungsreiches Spiel. Der TV Gerthe, getragen von einem stark besetzten und lautstarken Fanblock, erwischte dabei den besseren Start und setzte früh ein Ausrufezeichen. Schnell führten die Bochumer mit 11:2 und zeigten, dass sie bereit waren, diesen besonderen Abend mit aller Konsequenz anzugehen.

Doch die TG Düsseldorf fand nach den ersten Minuten immer besser in die Partie, traf hochprozentig aus nahezu allen Lagen und drehte den frühen Rückstand zwischenzeitlich in eine 19:16-Führung. Die Gerther blieben jedoch ruhig, hielten stark dagegen und konterten bis zum Ende des ersten Viertels zum 25:25.

Auch im zweiten Abschnitt waren die Gerther zunächst das tonangebende Team. Mit einem starken 14:4-Lauf setzte sich der TVG auf 39:29 ab und schien das Spiel in dieser Phase gut im Griff zu haben. Düsseldorf blieb jedoch gefährlich, nutzte kleinere Unkonzentriertheiten und verkürzte wieder auf 36:39. Bis zur Halbzeit verteidigten die Bochumer ihren knappen Vorsprung, sodass es mit einer verdienten 46:43-Führung in die Kabinen ging.

Heiko Skiba:
„Das war eine intensive und gute erste Halbzeit. Wir haben es versäumt, unseren Vorsprung weiter auszubauen, und haben Düsseldorf durch kurze schwächere Momente immer wieder im Spiel gelassen.“

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie völlig offen. Düsseldorf kam hellwach aus der Kabine, glich schnell zum 50:50 aus und machte sofort deutlich, dass dieses Halbfinale bis zum Ende ein echter Kampf werden würde. Beide Mannschaften spielten mit hoher Intensität, beide Teams hatten die Belastung des Vorabends gut weggesteckt, und dennoch war in jeder Aktion zu spüren, wie viel auf dem Spiel stand.

Im weiteren Verlauf des dritten Viertels war der TV Gerthe leicht im Vorteil, spielte in dieser Phase stark und setzte sich bis zum Ende des Abschnitts auf 70:63 ab. Die Ausgangslage vor den letzten zehn Minuten war damit vielversprechend, doch im Schlussviertel kippte das Spiel noch einmal.

Düsseldorf agierte zu Beginn des letzten Abschnitts sehr clever, zog immer wieder Fouls und kam so über die Freiwurflinie zurück in die Partie. Die Gerther hatten nun zunehmend Schwierigkeiten, ihre freien Würfe zu verwandeln, hielten aber zunächst weiter die Führung und lagen fünf Minuten vor dem Ende noch mit 76:75 vorn. Dann folgte jedoch eine bittere Phase: In rund 70 Sekunden gelang den Düsseldorfern ein 10:0-Lauf, der das Spiel endgültig auf die andere Seite zog. Von diesem Rückstand konnte sich der TV Gerthe nicht mehr erholen. Am Ende setzte sich die TG Düsseldorf mit 90:81 durch und zog verdient ins Finale ein.

Heiko Skiba:
„Wir haben uns im vierten Viertel selbst das Leben schwer gemacht, defensiv für eine Minute die Disziplin verloren, zu viele Freiwürfe abgegeben und sind am Ende verdient ausgeschieden. Wir können aus dieser Niederlage sehr viel lernen und für das Spiel gegen Recklinghausen unsere Schlüsse daraus ziehen, was und wie wir in engen Spielen anders und besser machen müssen. Trotzdem ein großes Kompliment an meine Mannschaft für den tollen Lauf im Pokal und für das Erreichen des Final Four.“

Trotz der Enttäuschung über das verpasste Endspiel darf und muss der TV Gerthe mit viel Stolz auf dieses Wochenende blicken. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte stand die Mannschaft im Final Four des WBV-Pokals und hat sich diesen Platz mit starken Auftritten und einer herausragenden Pokalreise verdient. Dass das Aus gegen Düsseldorf am Ende noch besser einzuordnen ist, zeigte auch das Finale am Sonntag: Dort traf die TG Düsseldorf auf Gastgeber und Regionalliga-1-Tabellenführer Elephants Grevenbroich. Die Düsseldorfer, die bereits ihr drittes Spiel in kurzer Zeit in den Knochen hatten, lagen bis ins dritte Viertel hinein sogar in Führung und standen dicht vor der großen Überraschung. Erst im Schlussabschnitt konnten die Elephants mit einigen wichtigen Treffern und dem längeren Atem das Spiel noch zu ihren Gunsten drehen. Das zeigt einmal mehr, wie stark Düsseldorf an diesem Wochenende aufgetreten ist und wie eng dieses Halbfinale tatsächlich war.

Für den TV Gerthe heißt es jetzt: kurz schütteln, weiterarbeiten und den vollen Fokus auf das große Ziel in der Liga richten. Denn am 18.04. wartet das absolute Highlight im Profina Dome: das Heimspiel gegen die Citybaskets Recklinghausen, in dem es um nicht weniger als die Meisterschaft geht. Genau für solche Spiele arbeitet man die ganze Saison, genau für solche Abende spielt man Basketball.

Die Mannschaft wird alles investieren, um sich für eine starke Saison zu belohnen und gemeinsam mit den Fans einen ganz besonderen Abend zu erleben. Der Ticketvorverkauf wird in Kürze eröffnet, und schon jetzt ist klar: Für dieses Spiel braucht das Team noch einmal die volle Unterstützung von den Rängen. Also haltet euch den Termin frei, kommt in Rot und Weiß in die Halle und helft mit, den Profina Dome in einen echten Hexenkessel zu verwandeln.

18.04. im Profina Dome. TV Gerthe gegen Recklinghausen. Ein Spiel um die Meisterschaft. Mehr geht nicht.

Pflichtaufgabe in Iserlohn souverän gelöst

jetzt wartet das Pokal-Halbfinale

Am Freitagabend stand für die Gerther in Iserlohn weit mehr auf dem Spiel als nur die nächsten zwei Punkte. Es ging darum, die Chance auf ein echtes Endspiel um die Meisterschaft am 18.04. zu Hause gegen Recklinghausen am Leben zu halten. Gleichzeitig musste die Mannschaft mit Blick auf das WBV-Pokal-Halbfinale nur rund 18 Stunden nach dem Abpfiff in Iserlohn auch die Belastung klug steuern.

Die Anfangsphase verlief zunächst noch ausgeglichen. Defensiv fehlte den Gerthern zu Beginn noch etwas die letzte Konsequenz, sodass Iserlohn die sich bietenden Möglichkeiten nutzen konnte und nach fünf Minuten ein 9:9 auf der Anzeigetafel stand. Doch schon im weiteren Verlauf des ersten Viertels übernahm der TV Gerthe immer mehr die Kontrolle. Mit steigender Intensität in der Verteidigung, mehr Tempo im Offensivspiel und klareren Aktionen auf beiden Seiten des Feldes setzten sich die Bochumer bis zum Viertelende auf 22:14 ab.

Im zweiten Abschnitt zeigte die Mannschaft dann genau die Reife und Geschlossenheit, die sie in dieser Saison bereits mehrfach ausgezeichnet hat. Trotz zahlreicher Wechsel blieb der Spielfluss erhalten, jeder brachte Energie aufs Feld und die Gerther fanden immer besser in ihren Rhythmus. Iserlohn hatte den aggressiven und konzentrierten Aktionen des TVG nur noch wenig entgegenzusetzen. Das zweite Viertel ging deutlich mit 23:9 an die Gäste, die sich so bereits zur Halbzeit eine komfortable 45:23-Führung erspielten.

Heiko Skiba: „Das war ein guter und routinierter Auftritt in der ersten Halbzeit. Wir wollten nach der Pause genauso weitermachen, den Vorsprung weiter ausbauen und gar nicht erst in Schwierigkeiten geraten.“

Auch nach dem Seitenwechsel ließ der TV Gerthe nichts mehr anbrennen. Die Minuten wurden weiter gut verteilt, ohne dass das Niveau darunter litt. Die Gerther blieben konzentriert, verteidigten weiter mit hoher Disziplin und kontrollierten das Spiel über die gesamten 40 Minuten. So gewann der TVG auch die zweite Halbzeit mit 55:35 und feierte am Ende einen auch in dieser Höhe völlig verdienten 100:58-Auswärtssieg.

Heiko Skiba: „Die Mannschaft hat die gestellten Aufgaben sehr gut umgesetzt. Wir haben das Spiel früh in die richtige Richtung lenken können, die Minuten sehr gut verteilt und freuen uns jetzt auf das Halbfinale gegen Düsseldorf.“

Mit dem klaren Erfolg in Iserlohn erledigten die Gerther ihre Pflichtaufgabe auf überzeugende Art und Weise und holten sich zusätzlich Selbstvertrauen für das nächste große Highlight. Der Fokus richtet sich nun voll auf das WBV Final Four in Grevenbroich, wo der TV Gerthe am Samstag um 16 Uhr im Halbfinale auf die TG Düsseldorf trifft.

Für den TV Gerthe ist es das erste Final-Four-Wochenende der Vereinsgeschichte, und genau deshalb hofft die Mannschaft auf möglichst große Unterstützung von den Rängen. Also: kommt nach Grevenbroich, zieht Rot und Weiß an und unterstützt die Jungs lautstark. Lasst uns gemeinsam alles dafür tun, dass aus diesem besonderen Wochenende ein historisches wird.

Final4 im WBV-Pokal

Am Samstagnachmittag wartet auf den TV Gerthe der nächste große Höhepunkt einer ohnehin schon besonderen Saison. Um 16:00 Uhr treffen die Gerther im Halbfinale des WBV-Pokals in Grevenbroich auf die TG Düsseldorf. Im zweiten Halbfinale des Tages stehen sich ab 19:00 Uhr die Elephants Grevenbroich und BG Biggesee/Olpe gegenüber, wobei dort zwei Teams aus der 1. Regionalliga aufeinandertreffen.

Schon das erste Halbfinale verspricht dabei Hochspannung, denn beide Mannschaften bringen einige Parallelen mit. Sowohl der TV Gerthe als auch die TG Düsseldorf stehen aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz ihrer jeweiligen Staffel in der 2. Regionalliga und dürfen sich berechtigte Hoffnungen auf die Meisterschaft und den möglichen Aufstieg machen. Beide Teams gehen also mit breiter Brust in dieses Final Four.

Besonders brisant: Sowohl die Gerther als auch die Düsseldorfer müssen bereits am Freitagabend um 20:30 Uhr noch in der Liga ran und gehen damit mit einer enormen Doppelbelastung in dieses Pokalwochenende. Während der TV Gerthe in Iserlohn gefordert ist, tritt Düsseldorf in Köln an. Es wird also nicht nur auf Qualität, sondern auch auf Regeneration, Tiefe und mentale Frische ankommen.

Heiko Skiba: „Dass beide Mannschaften am Vorabend noch ein Spiel haben, ist ungünstig und unsinnig, aber nicht zu ändern. Wir müssen das Beste aus der Situation machen und am Samstag sehen, wer fit, regeneriert und bereit ist.“

Mit der TG Düsseldorf wartet allerdings ein echtes Schwergewicht auf die Gerther. Der Gegner verfügt über einen tief besetzten Kader, enorme Qualität auf allen Positionen und bringt reichlich Erfahrung aus höheren Ligen mit. In den vergangenen Jahren trafen beide Teams regelmäßig in der Saisonvorbereitung aufeinander, bislang mit dem besseren Ende für Düsseldorf. Aus Gerther Sicht ist es also an der Zeit, diesen Spieß einmal umzudrehen.

Heiko Skiba: „Das Team aus Düsseldorf hat Bundesliga-, ProA-, ProB- und eine Menge 1.-Regionalliga-Erfahrung. Die Namen lesen sich schon stark. Die Mannschaft ist maximal gut eingespielt, da weiß jeder, was zu tun ist. Das wird ein echtes Brett. Wir wissen, was uns erwartet und wie stark Düsseldorf ist. Wir fahren als klarer Außenseiter zu diesem Final Four, aber wir wollen unsere Chance nutzen, eine Top-Visitenkarte abgeben und, wenn es möglich ist, das Ding auch gewinnen.“

Für den TV Gerthe ist die Teilnahme am Final Four ein weiterer Beleg für die starke Entwicklung der Mannschaft und ein echtes Highlight für den gesamten Verein. Jetzt gilt es, diese Bühne anzunehmen, mutig aufzutreten und als Einheit alles auf dem Feld zu lassen.

Unsere Jungs haben sich dieses Wochenende mehr als verdient und brauchen in Grevenbroich jede Unterstützung von den Rängen. Also kommt in Rot und Weiß, macht Stimmung und helft mit, aus diesem Halbfinale ein echtes Heimspiel zu machen. Lasst uns gemeinsam alles dafür tun, Vereinsgeschichte zu schreiben.

Freitagabend in Iserlohn

Am Freitagabend steht für den TV Gerthe die nächste wichtige Aufgabe an. Um 20:30 Uhr treten die Gerther in Iserlohn an und wollen dort den nächsten Sieg einfahren, um vor dem absoluten Topspiel um die Meisterschaft nach den Osterferien gegen die Citybaskets Recklinghausen weiter in Schlagdistanz zu bleiben.

Auch wenn die Gastgeber aktuell im Tabellenkeller stehen, erwartet die Gerther eine echte Herausforderung. Iserlohn kämpft um den Klassenerhalt, braucht jeden Sieg und wird alles in die Waagschale werfen, um die Punkte in eigener Halle zu behalten. Dabei ist davon auszugehen, dass die Gastgeber personell alles aufbieten, was möglich ist, um ihre Chancen im Abstiegskampf zu erhöhen.

Das Hinspiel im Profina-Dome hat bereits gezeigt, wie unangenehm dieses Duell werden kann. Über drei Viertel hinweg begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe, ehe sich der TV Gerthe erst mit einem furiosen 33:13 im Schlussabschnitt entscheidend absetzen konnte.

Heiko Skiba: „Die Iserlohner werden am Freitag den stärksten Kader aufbieten, den sie aufbieten können. Wir rechnen damit, dass alle Pro-B-Spieler, die in der Reserve einsetzbar sind, auch spielen werden. Wir sind absolut fokussiert auf diese Aufgabe. Das Hinspiel hat gezeigt, dass man dieser Mannschaft keinen Zentimeter Platz geben darf, denn sie sind extrem gefährlich von außen und können jederzeit heiß laufen.“

Vor allem von der Dreierlinie präsentierten sich die Iserlohner im ersten Aufeinandertreffen brandgefährlich. Zwölf erfolgreiche Distanzwürfe unterstreichen, wie schnell dieses Team in einen Rhythmus kommen kann. Jeder Lauf der Gerther wurde im Hinspiel zunächst gekontert, und so gingen die Gäste damals sogar mit einer Führung ins letzte Viertel.

Umso wichtiger ist es, dass der TV Gerthe unter der Woche wieder vollzählig trainieren konnte und den Fokus klar auf diese Partie gelegt hat. Trotz der besonderen Belastung mit dem Halbfinale beim Pokal Final Four, das bereits rund 18 Stunden nach dem Schlusspfiff in Iserlohn angeworfen wird, gilt die volle Konzentration dem Freitagabend.

Heiko Skiba: „Die Situation, dass wir Freitagabend in Iserlohn antreten müssen und Samstagnachmittag direkt wieder spielen, ist natürlich alles andere als glücklich. Iserlohn wollte uns bei einer Verlegung nicht entgegenkommen, das müssen wir akzeptieren. Für uns zählt jetzt aber nur der Freitagabend. Darauf liegt unser voller Fokus.“

Die Gerther wissen, was sie in Iserlohn erwartet: ein kampfstarker Gegner, eine intensive Atmosphäre und ein Spiel, in dem von der ersten Minute an höchste Konzentration gefragt sein wird. Umso mehr braucht das Team auch auswärts wieder die Unterstützung von den Rängen.

Also macht euch auf den Weg nach Iserlohn und unterstützt unsere Jungs bei dieser wichtigen Aufgabe. Jeder Support zählt. Lasst uns gemeinsam alles reinwerfen, damit wir mit Rückenwind ins Final Four starten.

115 Punkte in Derne

jetzt wartet die Woche der Wahrheit!

Am Samstagabend war der TV Gerthe bei der SV Derne gefordert und zeigte trotz personeller Ausfälle von Beginn an eine hochkonzentrierte und dominante Leistung. Auch wenn mit Leander Fester, Willi Köhler und Nderim Pelaj gleich drei Spieler fehlten, ließ die Mannschaft von der ersten Minute an keinen Zweifel daran, wer an diesem Abend als Sieger vom Feld gehen würde. Doch auch der Gastgeber musste auf einige Akteure verzichten, sodass sich früh ein Spiel entwickelte, in dem die Gerther direkt das Kommando übernahmen.

Vor allem Christopher Dahm erwischte einen Start nach Maß und erzielte die ersten acht Punkte seines Teams. Mit viel Energie, Tempo und einer klaren defensiven Ausrichtung setzte Gerthe die Gastgeber sofort unter Druck. Die Mannschaft spielte wach, aggressiv und zielstrebig, zwang Derne immer wieder zu schwierigen Abschlüssen und nutzte die eigenen Möglichkeiten konsequent aus. So war es die logische Folge, dass das erste Viertel mit 23:9 deutlich an die Bochumer ging.

Auch im zweiten Abschnitt ließ der TVG nicht nach, sondern legte offensiv sogar noch einmal spürbar zu. Die Gerther fanden nun aus nahezu allen Lagen gute Lösungen, spielten schnell, mannschaftsdienlich und mit viel Spielfreude. Der Ball lief sauber durch die eigenen Reihen, die Würfe fielen hochprozentig und auch defensiv blieb man aufmerksam. Derne fand kaum Zugriff auf das Spiel, während Gerthe immer wieder nachlegte und den Vorsprung Minute für Minute weiter ausbaute. Mit einem beeindruckenden 40:20 im zweiten Viertel stellten die Gäste bereits zur Halbzeit auf 63:29.

Heiko Skiba: „Das war ein dominanter Auftritt. Wir wollten definitiv genauso weiter machen.“

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Bild unverändert. Gerthe nutzte die zweite Halbzeit, um weiter konsequent zu spielen, viel zu rotieren und dennoch das Niveau hochzuhalten. Genau das spricht für die Qualität und die Breite des Kaders: Jeder Spieler brachte Energie, jeder ordnete sich dem Mannschaftserfolg unter und jeder trug seinen Teil zu diesem deutlichen Erfolg bei. Derne kam zu keinem Zeitpunkt mehr in Reichweite, weil die Gerther weiter seriös agierten und in keiner Phase nachließen. Die gut 50 mitgereisten Gerther Fans machten das Auswärtsspiel wieder zu einem Heimspiel.

Mit 25:15 im dritten Viertel und 27:15 im Schlussabschnitt unterstrich der TV Gerthe seine Überlegenheit ein weiteres Mal. Am Ende stand ein auch in der Höhe vollkommen verdienter 115:59-Auswärtssieg auf der Anzeigetafel. Ein Ergebnis, das das Selbstvertrauen stärkt und gleichzeitig ein deutliches Zeichen sendet: Diese Mannschaft ist bereit für die Aufgaben, die jetzt vor ihr liegen.

Heiko Skiba: „Das war eine überzeugende Leistung der gesamten Mannschaft. Nun gilt der volle Fokus der kommenden, einzigartigen Woche mit dem wichtigen Spiel in Iserlohn am Freitag und dem Pokal Final-4 am Samstag und Sonntag.“

Und damit beginnt nun eine Woche, die in die Geschichte des TV Gerthe Basketball eingehen kann. Denn zum ersten Mal überhaupt steht unsere 1. Herren im WBV Pokal Final Four. Allein das ist schon ein riesiger Erfolg und ein weiterer Beleg für die starke Entwicklung dieser Mannschaft und des gesamten Vereins. Der Weg dorthin war alles andere als selbstverständlich: Unsere Jungs haben auf dem Weg ins Final Four Oberligisten, Landesligisten und mit Ibbenbüren sogar einen Regionalligisten aus der 1. Regionalliga aus dem Wettbewerb geworfen. Diese Mannschaft hat sich dieses Wochenende mit harter Arbeit, Leidenschaft und großem Teamgeist absolut verdient.

Jetzt wollen wir natürlich mehr als nur dabei sein. Jetzt wollen wir für die nächste Überraschung sorgen. Jetzt wollen wir dieses Wochenende genießen, aufsaugen und gemeinsam etwas Besonderes erleben. Genau für solche Spiele arbeitet man die ganze Saison. Genau für solche Momente spielt man Basketball. Und genau deshalb braucht diese Mannschaft jetzt den kompletten Verein, alle Fans, Freunde, Familien und Unterstützer an ihrer Seite.

Bereits am Freitag wartet mit dem Auswärtsspiel in Iserlohn die nächste wichtige Aufgabe, bevor es dann am Samstag und Sonntag ins Pokal Final Four geht. Ein Wochenende, das für unseren Verein historisch ist und das wir gemeinsam zu einem ganz besonderen machen wollen.

Deshalb ist klar: Unsere Jungs brauchen euch.
Lasst uns diese einmalige Chance gemeinsam angehen. Lasst uns gemeinsam für Stimmung sorgen, unsere Farben lautstark vertreten und der Mannschaft die Unterstützung geben, die sie sich in dieser außergewöhnlichen Saison verdient hat. Ob in Iserlohn oder beim Final Four am Wochenende: Jeder, der dabei ist, kann seinen Teil dazu beitragen.

Kommt nach Grevenbroich, unterstützt das Team und macht diese Woche mit uns zu etwas ganz Besonderem.
Lasst uns gemeinsam die Geschichte des Gerther Basketballs weiter schreiben.

HIER GIBT ES DIE TICKETS FÜR DAS FINAL4!
https://events.vereinsticket.de/elephants

Schwere Auswärtsaufgabe in Derne

Am Samstagabend ist der TV Gerthe auswärts gefordert. Um 19:00 Uhr gastieren die Gerther beim SV Derne in Dortmund und wollen dort den nächsten wichtigen Sieg im Rennen um die Meisterschaft einfahren. Die Gastgeber stehen aktuell mit einer Bilanz von 6:13-Siegen auf dem 9. Tabellenplatz und spielen bislang eine ordentliche Saison. Der TV Gerthe reist weiterhin als Tabellenzweiter an und möchte mit einem Erfolg die Chance auf das mögliche Endspiel gegen Recklinghausen am 18.04. unbedingt aufrechterhalten.

Die Derner verfügen über viel Qualität und sind deutlich stärker, als es der Tabellenstand auf den ersten Blick vermuten lässt. Vor allem die erste Fünf der Gastgeber hat es in sich. Mit Malte Stenzel steht einer der stärksten Point Guards der Liga im Kader, dazu kommen mit Daniel Eisenhardt, Jason Tolkmit und Michael Krichevski gleich mehrere starke Big Men, die dem Spiel der Dortmunder viel Stabilität und Durchschlagskraft geben. Besonders Michael Krichevski mit knapp 19 Punkten pro Spiel und Daniel Eisenhardt mit 15 Zählern pro Partie zeigen, wie wichtig das Innenspiel für Derne ist.

Heiko Skiba: „Derne ist ein starker Gegner, stärker als es die Tabelle vielleicht vermuten lässt. Die Kombination aus einem sehr guten Point Guard und den starken Big Men ist gefährlich. Für uns wird es darauf ankommen, den defensiven Gameplan konsequent umzusetzen.“

Der TV Gerthe konnte zuletzt beim deutlichen Heimsieg gegen Hagen eindrucksvoll zeigen, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Genau an diese Leistung wollen die Gerther nun anknüpfen. Jeder weiß, worum es in dieser Phase der Saison geht. Jeder Sieg ist wichtig. Jeder Ausrutscher kann entscheidend sein. Umso wichtiger wird es sein, von Beginn an mit voller Konzentration, Energie und Leidenschaft aufzutreten.

Heiko Skiba: „Wir wollen in Derne gewinnen. Wir wissen, dass es keine leichte Aufgabe wird, aber wir wissen auch, welche Qualität wir haben.“

Personell bleibt die Lage allerdings weiterhin angespannt. Nderim Pelaj, Artem Shelukha und Leander Fester sind noch angeschlagen und konnten zuletzt nicht trainieren. Ob ein Einsatz am Sonntag möglich sein wird, entscheidet sich erst kurzfristig. Dafür kehrt Willi Köhler zurück ins Team und wird mit seiner Erfahrung und Präsenz unter dem Korb helfen.

Heiko Skiba: „Die Verletzungen aus dem Dorsten-Spiel sind noch nicht vollständig ausgeheilt. Wir werden kurzfristig sehen, wer spielen kann. Aber wie schon in der vergangenen Woche haben wir großes Vertrauen in unsere Bank und sind überzeugt, mögliche Ausfälle auffangen zu können.“

Klar ist: Die Mannschaft braucht in dieser entscheidenden Saisonphase weiter jede Unterstützung. Also macht euch auf den Weg nach Dortmund und unterstützt unsere Jungs auch auswärts lautstark. Lasst uns gemeinsam alles dafür tun, damit der Traum vom Endspiel gegen Recklinghausen am Leben bleibt.

Tip-Off ist am Samstag um 19:00 Uhr in Derne. Unsere Jungs zählen auf euch.

112 Punkte Heimsieg vs. BBA Hagen

Der TV Gerthe zeigte am Samstagabend im heimischen Profina-Dome eine überzeugende Vorstellung und setzte sich deutlich gegen die BBA Hagen durch. Von Beginn an machten die Gerther klar, dass sie das Spiel bestimmen wollten. Nach einer schnellen 7:0-Führung setzte sich die Mannschaft über 20:7 und 32:15 bereits früh deutlich ab und führte nach dem ersten Viertel klar mit 35:17.

Heiko Skiba: „Das war der Start, den wir uns gewünscht haben. Das Team war von Beginn an druckvoll, engagiert und zielstrebig.“

Im zweiten Viertel blieb Hagen offensiv gefährlich und traf immer wieder von außen, sodass die Gäste zunächst im Spiel bleiben konnten. Nach acht gespielten Minuten stand es 50:30, die Gerther behielten jedoch jederzeit die Kontrolle über die Partie. Zwei starke Minuten vor der Pause sorgten schließlich für eine klare 60:32-Führung zur Halbzeit.

Heiko Skiba: „Das war eine dominante erste Halbzeit. Trotzdem haben wir in der Kabine noch einmal darauf hingewiesen, nicht nachzulassen, weiter Tempo zu machen und das Spiel zu kontrollieren.“

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich zunächst ein typisches Bild bei einer deutlichen Führung. Während die Gäste noch einmal alles versuchten, agierten die Gerther etwas zu verhalten. Hagen nutzte diese Phase und verkürzte zwischenzeitlich auf 72:51. Sebastian Odchudlo, der insgesamt eine starke Partie zeigte, stellte kurz vor dem letzten Viertel den Spielstand auf 78:54.

Im Schlussabschnitt zog der TV Gerthe das Tempo wieder deutlich an und verteidigte konsequenter. Trotz vieler Wechsel und reichlich Spielzeit für die Bankspieler dominierten die Gastgeber das letzte Viertel mit 34:18. Für besondere Highlights sorgten zwei spektakuläre Alley-Oop-Dunks von Gbesimi Eyimofe und Noah Becker, die das Publikum noch einmal begeisterten.

Besonders hervorzuheben war an diesem Abend Sebastian Odchudlo, der mit 22 Punkten in nur 20 Minuten Spielzeit zum MVP des Spiels avancierte und eine herausragende Leistung zeigte.

Heiko Skiba: „Alle Spieler haben viele Minuten bekommen und jeder konnte punkten. Insgesamt war das ein starker Auftritt der Mannschaft.“

Nun richtet sich der Blick auf die nächsten wichtigen Wochen. Am 28. und 29. März steht für den TV Gerthe ein echtes Highlight an: Beim WBV Final Four in Grevenbroich ist der Verein erstmals in seiner Vereinsgeschichte vertreten. Im ersten Halbfinale treffen die Gerther dort auf die TG Düsseldorf. Für dieses besondere Event hofft das Team natürlich auf möglichst viel Unterstützung von den Rängen.

Und auch in der Liga bleibt es spannend: Sollten beide Teams bis dahin ihre Aufgaben erfüllen, kommt es am 18.04. im Profina-Dome zum möglichen Meisterschaftsspiel gegen Recklinghausen. Dieses letzte Heimspiel der Saison könnte also zu einem echten Showdown werden. Die Mannschaft freut sich schon jetzt auf eine volle Halle und lautstarke Unterstützung.

Schönen Videostuff vom Alley-Hoop findet Ihr auf unserem Tv Gerthe Whatsapp Kanal, sowie ganz viele Infos zu uns ;)!
https://whatsapp.com/channel/0029VbAajJX2ZjCq9NQm3Z2m/300

BBA Hagen zu Gast im Profina-Dome

Nach der vermeidbaren Niederlage in Dorsten wollen die Gerther am Samstagabend wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Um 19:30 Uhr empfängt der TV Gerthe im heimischen Profina-Dome das Tabellenschlusslicht BBA Hagen.

Die Gäste aus Hagen stehen aktuell mit einer Bilanz von 3:15 Siegen am Ende der Tabelle und benötigen dringend Punkte, um ihre Chancen im Kampf um den Klassenerhalt zu wahren. Allerdings spiegelt diese Bilanz die tatsächliche Qualität der Mannschaft nur bedingt wider. Mit Marcus Ligons und Ben Longerich verfügt Hagen über zwei sehr erfahrene Spieler, die seit vielen Jahren auf diesem Niveau – teilweise auch höherklassig – aktiv sind. Ergänzt wird das Team durch junge, talentierte Spieler wie Leeroy Jaiteh, Saliou Diouf und Tim Gimbel, die auch Einsätze in der 1. Regionalliga erhalten und nun helfen sollen, die Hagener Reserve in der Liga zu halten.

Trainer Heiko Skiba warnt daher davor, den Gegner zu unterschätzen:
„Hagen ist deutlich stärker, als es die Tabelle vermuten lässt. Sie haben extrem gute Werfer und gehören zu den besten Teams der Liga von der Dreierlinie. Wenn man gegen Hagen bestehen will, muss man über 40 Minuten konsequent verteidigen und bereit sein, den Kampf anzunehmen.“

Für den TV Gerthe gilt es nach der Niederlage in Dorsten, gerade vor heimischem Publikum eine klare Reaktion zu zeigen. Allerdings war die personelle Situation zu Beginn der Woche noch etwas angespannt: Leander Fester, Artem Shelukha, Nderim Pelaj und Wesley Knaup konnten aufgrund kleinerer Blessuren zunächst nicht trainieren.

Heiko Skiba bleibt dennoch zuversichtlich:
„Wir müssen schauen, wer am Wochenende einsatzfähig ist und wer wie viele Minuten gehen kann. Entscheidend ist aber nicht so sehr, wer spielt, sondern wie wir auftreten. Ich erwarte eine klare Reaktion der Mannschaft und einen Sieg gegen Hagen.“

Damit das gelingt, hofft das Team auch wieder auf die Unterstützung von den Rängen.
Also kommt am Samstag in den Profina-Dome, unterstützt unsere Jungs lautstark und helft mit, die nächsten Punkte in Gerthe zu behalten.
Sprungball ist um 19:30 Uhr – wir zählen auf euch!

Es sollte einfach nicht sein

In der gut gefüllten Juliushalle in Dorsten sahen die Zuschauer von Beginn an eine intensive und spielerisch ansprechende Partie. Der TV Gerthe wollte sich für die Niederlage aus dem Hinspiel revanchieren, während die Gastgeber ihre Heimserie verteidigen wollten. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase, in der Dorsten mit 8:7 (5.) in Führung lag, übernahm der TV Gerthe zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Mit starker Defensive, konsequenter Reboundarbeit und geduldig ausgespielten Angriffen setzten sich die Bochumer Schritt für Schritt ab und führten nach dem ersten Viertel verdient mit 25:12.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts kam Dorsten besser in die Partie und verkürzte auf 23:30. Doch der TV Gerthe fand schnell wieder seinen Rhythmus, verteidigte stabil und baute den Vorsprung zwischenzeitlich auf 38:23 aus. In den letzten Minuten vor der Pause gelang es den Gastgebern noch einmal zu verkürzen, sodass es mit einer 42:33-Führung für die Gerther in die Kabine ging.

Heiko Skiba: „Wir haben die ersten 15 Minuten sehr gut gespielt, waren defensiv konzentriert und haben unsere offensiven Abläufe gut umgesetzt. In dieser Phase haben wir uns den Vorsprung verdient erspielt, danach haben wir etwas nachgelassen.“

Nach der Pause präsentierte sich Dorsten deutlich aggressiver und kam mit viel Energie aus der Kabine. Die Gastgeber trafen nun sicherer aus dem Feld und arbeiteten sich Punkt für Punkt heran, bis sie beim 49:50 wieder in Schlagdistanz waren. Die Gerther hielten dagegen, stabilisierten ihr Spiel zum Ende des dritten Viertels wieder etwas und gingen mit einer 62:56-Führung in den Schlussabschnitt.

Auch im letzten Viertel entwickelte sich eine umkämpfte Partie. Dorsten, getragen von der Unterstützung der heimischen Zuschauer, agierte aggressiv zum Korb und stark beim Rebound, während der TV Gerthe zunächst ruhig blieb und seine Führung verteidigte. Fünf Minuten vor dem Ende lag Gerthe weiterhin mit 70:64 vorne.

In der Schlussphase drehte sich das Spiel jedoch noch einmal. Dorsten suchte konsequent den Weg zum Korb oder fand freie Würfe von außen. Zwei Dreier von Stojanovski sorgten zunächst für den Ausgleich (70:70) und später für die 77:75-Führung der Gastgeber. Tarik Dixon antwortete auf Gerther Seite mit einem wichtigen Dreier zum 78:77, zwei Minuten vor dem Ende.

In den letzten Minuten verteidigten beide Teams intensiv. Wingfield durchbrach schließlich die Gerther Verteidigung und verwandelte einen Freiwurf zum 78:78. Im anschließenden Angriff unterlief Gerthe ein Ballverlust, konnte den defensiven Rebound jedoch noch einmal sichern. Ein weiterer Turnover und zwei Freiwürfe für Dorsten brachten die Gastgeber schließlich mit 80:78 in Führung – bei noch 17 Sekunden auf der Uhr. Der letzte Angriff der Gerther endete ebenfalls mit einem Ballverlust, sodass am Ende eine erneut knappe und unglückliche Niederlage gegen Dorsten stand.

Heiko Skiba: „Glückwunsch an Dorsten zum verdienten Sieg. Wir haben es am Ende nicht geschafft, unsere Angriffe sauber auszuspielen, hatten zu viele Ballverluste und haben uns damit ein Stück weit selbst um den Lohn gebracht. Jetzt heißt es Mund abputzen, weiterarbeiten und am kommenden Samstag eine neue Serie starten.“

Trotz der Niederlage ist im Titelrennen weiterhin alles möglich. Zwar mussten die Gerther mit dieser zweiten Saisonniederlage die Tabellenführung wieder an Recklinghausen abgeben, entschieden ist im Kampf um die Meisterschaft aber noch nichts. Sollten beide Teams bis dahin ohne weitere Ausrutscher bleiben, könnte das direkte Duell am 18.04. gegen Recklinghausen zum entscheidenden Spiel um die Meisterschaft werden.

Zunächst richtet sich der Blick jedoch auf das nächste Heimspiel. Am kommenden Samstag empfängt der TV Gerthe die BBA Hagen im Profina-Dome. Anwurf ist um 19:30 Uhr, es ist das letzte Heimspiel vor den Osterferien. Die Mannschaft hofft erneut auf eine volle Halle und lautstarke Unterstützung von den Rängen. Also: Termin vormerken, alle in Rot und Weiß in die Halle und die Jungs unterstützen.

Spitzenspiel in Dorsten

Am Samstagabend um 19:00 Uhr treffen die Gerther auswärts auf den Verfolger aus Dorsten. Die BG Dorsten ist zu Hause ungeschlagen und steht mit einer Bilanz von 11-6 Siegen auf dem 3. Tabellenplatz und ist aktuell die einzige Mannschaft die die Gerther schlagen konnte.

Das Team des Regionalliga-Absteigers aus Dorsten wird angeführt von Zy’Ever Wingfield, der mit 24,3 Punkten pro Spiel einer der besten Scorer der Liga ist und im Hinspiel in Gerthe der Garant für den Erfolg der Dorstener in Gerthe war. Neben Wingfield zeigen Stefan Bogdan und Dario Stojanovski Woche für Woche starke Leistungen.

Heiko Skiba: „Dorsten ist, gerade zu Hause, eine sehr starke Mannschaft. Sie haben mit Wingfield einen überragenden Scorer in ihren Reihen, dazu einige Spieler die mit viel Selbstvertrauen spielen und zu Hause super motiviert sein werden.“

Der TV Gerthe hat seine Hausaufgaben in den letzten Wochen gemacht und brennt darauf in Dorsten siegreich zu sein um weiter mit Recklinghausen Schritt zu halten und an der Tabellenspitze zu bleiben. 

Heiko Skiba: „Wir haben in den letzten Wochen konstant gut gespielt, fahren mit viel Selbstvertrauen nach Dorsten und wollen auch dort bestehen, auswärts ungeschlagen bleiben und die enorm schwere Hürde in Dorsten nehmen.“

Personell können die Gerther weiter aus dem Vollen schöpfen, mit dem kompletten Kader trainieren und sind gut vorbereitet für das Duell mit Dorsten.

Heiko Skiba: „Wir wissen was uns erwartet, wir müssen bereit sein die Intensität und den Kampf den Dorsten zeigen wird anzunehmen und zu kontern. Es wird sicherlich enorm schwer, aber wir wollen dort gewinnen und werden alles daransetzen.“

Wir brauchen wieder jede Unterstützung und hoffe auf zahlreiche Unterstützer in rot/weiß. Sprungball ist um 19.00 Uhr in der Juliushalle, Juliusstraße 12, 46284 Dorsten. Lasst uns die Halle wieder voll machen und seid der 6te Mann. Wir brauchen euch!

Kantersieg gegen Herford

Am Samstagabend empfingen die Gerther im heimischen Profina-Dome den aktuellen Tabellenvierter aus Herford. Von Beginn an war klar, dass man die Partie konzentriert angehen wollte, um den nächsten wichtigen Sieg einzufahren.

Die Gastgeber starteten gut in die Begegnung, trafen hochprozentig aus dem Feld und setzten sich früh mit 15-7 ab. Herford fand jedoch zunehmend besser ins Spiel, nutzte Unaufmerksamkeiten in der Defensive und kam vor allem über Würfe aus den Ecken zurück. So übernahm der Gast zwischenzeitlich mit 20-19 die Führung. Zwei Korbleger von Gabriel Gyamfi sorgten schließlich für eine knappe 23-21 Führung nach dem ersten Viertel.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts traf Herford per Dreier und ging erneut in Führung. Die Gerther reagierten jedoch ruhig, verbesserten ihre Wurfquoten von außen und nutzten ihre Schnellangriffe konsequent. Über 40-30 bauten sie den Vorsprung weiter aus. Mit zunehmender Spieldauer übernahm der TV Gerthe mehr Kontrolle und stellte auf 50-37. Den Schlusspunkt der ersten Halbzeit setzte Leander Fester, der mit der Sirene einen Dreier von kurz hinter der Mittellinie zum 53-39 traf.

Heiko Skiba: „Wir hatten in der ersten Halbzeit ein paar Probleme in den defensiven Rotationen. Das haben wir in der Pause klar angesprochen.“

Die Umsetzung folgte direkt nach Wiederbeginn. Mit einem 15-2-Lauf starteten die Gerther in die zweite Hälfte. Christopher Dahm traf dabei zwei wichtige Dreier und die Gastgeber setzten sich bis zur 25. Minute auf 68-41 ab. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war die Partie vorentschieden. Zum Ende des dritten Viertels führten die Gerther deutlich mit 78-49.

Im Schlussviertel wurde weiter durchgewechselt und verschiedene Konstellationen getestet. Der Vorsprung wuchs weiter an, sodass am Ende ein klarer 101-63 Erfolg auf der Anzeigetafel stand.

Heiko Skiba: „Wir sind sehr gut ins dritte Viertel gestartet, haben das Spiel früh entschieden und am Ende verdient gewonnen. Jetzt richten wir den Fokus auf das Top-Spiel in Dorsten.“

Wir spielen am 07.03 um 19.00 Uhr in Dorsten, die einizige Mannschaft, die uns in dieser Saison bis jetzt geschlagen hat. Wir brauchen jeden von Euch um den Sieg mit nach Hause zu holen. Schnappt euch eure Freunde, Schals und Fanshirts und unterstützt unsere Jungs am nächste Samstag.

UPDATE & SAVE THE DATE: Am 28.03 spielen wir das erste WBV Pokal-Halbfinale in Grevenbroich gegen die TG Düsseldorf! Am 29.03 ist dann das Finale in der gleichen Halle! Haltet euch die Tage frei und lasst uns gemeinsam das Wochenende zu einer rot weißen Party machen. Wir schreiben History, und ihr seid mit dabei!

H1 ZIEHT INS FINAL FOUR EIN

Die H1 des TV Gerthe steht erstmals in der Vereinsgeschichte im Halbfinale des WBV-Pokals!
Im Viertelfinale beim ambitionierten Oberligisten aus Hürth setzten sich die Gerther am Mittwochabend mit 79:60 durch und machten damit das Final-4 perfekt.

Von Beginn an war klar, wer das Spiel bestimmen würde. Mit hoher Intensität, Tempo und klaren Aktionen erspielte sich Gerthe früh eine 16:4-Führung (5.). Die Bochumer drückten weiter aufs Gaspedal, verteidigten aggressiv, spielten zielstrebig nach vorne und dominierten das erste Viertel komplett. 35:12 nach zehn Minuten – ein Statement.

Auch zu Beginn des zweiten Abschnitts blieb H1 tonangebend. Beim 45:14 (13.) schien die Partie früh entschieden. Doch anschließend ließ die Konzentration nach. Zwei Gänge weniger, unnötige Fehler und nachlassende Intensität brachten Hürth zurück ins Spiel. Die Gastgeber nutzten diese Phase und verkürzten bis zur Pause auf 32:51.

Heiko Skiba:
„Wir haben genauso begonnen, wie wir uns das vorgenommen hatten. Mit Tempo, klaren Aktionen und hoher Intensität. Die letzten Minuten vor der Pause waren dann zu passiv.“

Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel zunächst nicht ruhiger. Zu viele Einzelaktionen und einfache Ballverluste ermöglichten Hürth eine weitere Annäherung zum 44:58. Kurzzeitig keimte Hoffnung in der Halle auf. Doch H1 stabilisierte sich rechtzeitig, verteidigte wieder konsequenter und baute den Vorsprung bis zum Ende des dritten Viertels auf 67:48 aus. Die Vorentscheidung war gefallen.

Das Schlussviertel verlief ausgeglichen (12:12). Beide Teams rotierten tief durch, das Tempo sank etwas, doch der Sieg geriet nicht mehr in Gefahr. Am Ende stand ein verdienter 79:60-Erfolg, getragen vom überragenden ersten Viertel und einer insgesamt kontrollierten Leistung.

Heiko Skiba:
„Der Einzug ins Halbfinale ist absolut verdient. Wir haben uns das über den gesamten Wettbewerb erarbeitet und freuen uns riesig auf dieses Highlight.“

Das Final Four findet am 28./29. März in Grevenbroich statt. Für den TV Gerthe ist es ein historischer Moment – und jetzt schon ein Wochenende, dem der gesamte Verein entgegenfiebert. Speichert euch jetzt schon mal den Termin im Kalender und lasst uns die Auswärtshalle zur Heimhalle machen!

Herren 1 empfängt Herford

Tabellenvierter zu Gast im Profina Dome

Nach dem intensiven Pokalauftritt am Mittwoch gegen den Oberligisten aus Köln-Hürth richtet sich der Fokus nun wieder voll auf die Liga. Am Samstagabend um 19:30 Uhr gastiert mit Herford der aktuelle Tabellen­vierte im Profina-Dome – eine Mannschaft, die sich in dieser Saison konstant in der Spitzengruppe festgesetzt hat.

Die Ostwestfalen bringen bei einer Bilanz von 10 Siegen und 6 Niederlagen viel Qualität und Tiefe mit. Angeführt wird das Team von Thilo Herr und dem US-Amerikaner Larry White, die mit durchschnittlich 17 beziehungsweise 21 Punkten zu den effektivsten Scorern der Liga zählen. Ergänzt wird das Duo durch starke Schützen wie Behrens, Pfaffenbach und Adamou, die von jenseits der Dreierlinie jederzeit ein Spiel kippen können.

Heiko Skiba: „Herford ist eine sehr gefährliche Mannschaft. Sie verfügen über viel Erfahrung, mehrere starke Werfer und mit Thilo Herr einen Point Guard, der das Spiel lenkt, kluge Entscheidungen trifft und selbst jederzeit 25 bis 30 Punkte erzielen kann.“

Der TV Gerthe möchte im oberen Tabellenbereich weiter Druck machen und die eigene Siegesserie ausbauen. Personell sieht es gut aus: Die Gastgeber können nahezu aus dem Vollen schöpfen und mit der bestmöglichen Formation antreten.

Heiko Skiba: „Wir sind aktuell gesund, trainieren gut und wollen am Samstag eine konzentrierte, geschlossene Leistung zeigen. Eine konsequente Team-Defense gegen die Schützen und eine intensive individuelle Verteidigung gegen Herr und White werden entscheidend sein.“

Jetzt seid ihr gefragt!
Kommt am Samstag in den Profina-Dome, unterstützt unsere Herren 1 lautstark und sorgt gemeinsam mit dem Team für eine echte Heimspiel-Atmosphäre. Jeder Support von den Rängen kann in einem Topspiel wie diesem den Unterschied machen.

📍 Spielstätte: Profina-Dome, Bochum-Gerthe
🕢 Anpfiff: Samstag, 19:30 Uhr

Um 16 Uhr spielen Herren 2 als Ligazweiter in der Landesliga um den zweiten Tabellenplatz gegen den Tv Dortmund Mengede! Auch die Jungs können eure Unterstützung gebrauchen!