Starke Reaktion nach frühem Rückstand sichert Heimsieg
Gegen den Regionalliga-Absteiger und Titelkandidaten aus Gütersloh mussten die Gertherinnen auf Caterina Schneider und Stina Runtemund verzichten. Der Gast wollte die letzte Chance nutzen, um nochmals in den Titelkampf einzugreifen – und startete furios. Aggressive Defense und eine hohe Trefferquote sorgten für eine schnelle 17:4-Führung. Gerthe reagierte mit einer frühen Auszeit, fand anschließend besser ins Spiel und begrenzte den Rückstand bis zum Ende des ersten Viertels auf 20:30.
Heiko Skiba: „Es war genau das Spiel, das wir erwartet hatten. Gütersloh kam mit allem aus den Startlöchern, wollte ein Statement setzen, und wir haben etwas gebraucht, um ins Spiel zu kommen.“
Das zweite Viertel begann mit drei Treffern der starken Nele Otten, die den Vorsprung auf 38:24 ausbaute. Doch Gerthe steigerte sich, kam durch Punkte von Linda Wagner, Nadine Hauwe und Anna Wüllrich zurück und übernahm nach zwei Freiwürfen erstmals die Führung (47:46). Mit einem 50:50 ging es ausgeglichen in die Halbzeit.
Heiko Skiba: „Wir haben Mitte des zweiten Viertels defensive Stabilität gefunden, den Rebound kontrolliert und Wege zu einfachen Punkten entdeckt. Daran wollten wir in der zweiten Halbzeit anknüpfen.“
Nach der Pause setzte Svenja Gerdemann mit drei erfolgreichen Dreiern ein Ausrufezeichen und brachte Gerthe mit 71:61 (26.) in Front. Gütersloh konterte, verkürzte zwischenzeitlich, doch der TV Gerthe behauptete die Führung und ging mit 79:71 ins Schlussviertel.
Im letzten Abschnitt entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch. Gütersloh glich zum 81:81 aus, ehe Linda Wagner die Führung zurückholte. In der Crunchtime blieb Gerthe nervenstark: starke Defense, wichtige Rebounds und ein Dreier von Wagner zum 89:85 sorgten für die Vorentscheidung. Sichere Freiwürfe besiegelten schließlich den verdienten 93:85-Heimsieg.
Heiko Skiba: „Ich bin absolut stolz auf die Leistung meiner Mannschaft. Trotz Rückstand und personeller Widrigkeiten haben wir das Vertrauen nicht verloren, konzentriert gearbeitet und uns am Ende belohnt. Gegen einen bärenstarken Gegner war das herausragend.“

