Die Astro Ladies holen auf
Die Gertherinnen wollten das Spitzenspiel beim Verfolger, den Astro Ladies 3.0, gewinnen, ungeschlagen bleiben und einen großen Schritt Richtung Meisterschaft machen. Dieses Unterfangen ist jedoch gescheitert.
In einem sehr spannenden und ausgeglichenen Spiel war zunächst der Gast aus Gerthe die etwas bessere Mannschaft und konnte sich auf 12:8 absetzen. Die jungen Astro Ladies schlugen zurück und glichen zum 17:17 nach dem ersten Viertel aus.
Das zweite Viertel sah erneut den Gast aus Gerthe mit dem besseren Start. Linda Wagner traf ihre Würfe, und der TV Gerthe führte mit 29:18, versäumte es jedoch, den Vorsprung weiter auszubauen. Zur Pause verkürzten die Gastgeberinnen auf 23:32.
Heiko Skiba: „Unser Gameplan ging weitestgehend auf. Wir haben gut verteidigt und im Angriff den Ball laufen lassen und verdient geführt.“
Die Gastgeberinnen kamen – wie erwartet – aggressiver und entschlossener aus der Kabine. Sie wollten das Spiel drehen und den Gertherinnen einen harten Kampf liefern. Mit einem 10:0-Lauf stellten sie auf 33:32 und später auf 40:33 (27.). Der TV Gerthe kämpfte sich zurück und verkürzte zum Ende des dritten Viertels auf 43:39.
Heiko Skiba: „Wir haben einen 1:17-Lauf zugelassen und in dieser Phase zu viele Fehler gemacht, keinen Wurf getroffen. Aufgrund unseres Kampfes sind wir aber im Spiel geblieben.“
In einem defensiv geprägten vierten Viertel kamen die Gertherinnen mit viel Energie auf 47:46 (35.) heran und konnten mit noch zwei Minuten auf der Uhr sogar mit 50:49 in Führung gehen. Ein Dreier und ein Mitteldistanzwurf von Lucie Friedrich sorgten dann jedoch für die 54:50-Führung der starken Astro Ladies.
Gerthe verkürzte noch einmal auf 54:52, war anschließend aber nicht mehr in der Lage, den Ball im Korb unterzubringen. Am Ende gewannen die jungen Astro Ladies das Spiel aufgrund einer starken zweiten Halbzeit verdient mit 58:52, holten sich den direkten Vergleich und dürfen sich berechtigte Hoffnungen machen, den TV Gerthe im Titelrennen noch abzufangen.
Heiko Skiba: „Eine sehr ärgerliche Niederlage. Wir haben es nach einer guten ersten Halbzeit im dritten Viertel aus der Hand gegeben und sind nicht gut genug aus der Kabine gekommen. Dass wir uns am Ende auch noch den direkten Vergleich haben nehmen lassen, war leider unnötig und extrem ärgerlich. Jetzt gilt es, sich kurz zu ärgern und enttäuscht zu sein, dann aber wieder anzugreifen und mit einem Sieg am kommenden Wochenende eine neue Serie zu starten.“





















