Damen 1

Niederlage in Barop

16. März 2026

Gertherinnen liefern intensives Auswärtsspiel, müssen sich aber nach spannendem Schlussviertel knapp geschlagen geben.

Am Samstagnachmittag mussten die Gertherinnen bei den zuhause noch ungeschlagenen Baroperinnen antreten. Von Beginn an entwickelte sich eine intensive und körperbetonte Partie, in der der Gast aus Gerthe zwar körperlich unterlegen war, aber mit großem Einsatz versuchte, diese Defizite auszugleichen. In einem sehr intensiven ersten Viertel behielten die Gäste aus Bochum zunächst die Nase vorn und führten knapp mit 18:16.

Im zweiten Viertel folgte dann die stärkste Phase des Tabellenführers aus Bochum, der den Vorsprung zwischenzeitlich auf 31:18 ausbauen konnte. Einige zweifelhafte Foulpfiffe unterbrachen jedoch den Lauf der Gertherinnen, sodass die Gastgeberinnen bis zur Pause wieder auf 25:32 verkürzen konnten.

Heiko Skiba: „Wir haben gute Verteidigung gespielt, intensiv gearbeitet, aber im Angriff einige leichte Punkte liegen gelassen und es versäumt, höher zu führen.“

Nach der Halbzeitpause kam der TV Barop besser aus der Kabine. Immer wieder wurde der Ball unter den Korb gebracht, sodass Barop zum 33:33 ausgleichen konnte. Nadine Hauwe übernahm in dieser Phase Verantwortung, erzielte neun Punkte in Folge und brachte die Gertherinnen vor den letzten zehn Minuten wieder mit 47:39 in Führung.

Zu Beginn des vierten Viertels riss jedoch der offensive Faden im Gerther Spiel komplett. Zwar wurde der Ball im Angriff gut bewegt, doch die offenen Würfe fanden reihenweise nicht ihr Ziel. Die Baroperinnen nutzten diese Phase und erspielten sich mit einem 9:0-Lauf die erste Führung der Partie zum 48:47. Nadine Hauwe und Linda Wagner brachten die Gäste noch einmal mit 51:48 in Front. Ein defensiver Fehler ließ jedoch einen offenen Dreier zum 51:51 zu, sodass es in die letzten drei Minuten ging.

Barop ging anschließend mit 53:51 in Führung, ehe Linda Wagner mit einem Dreier auf 54:53 für Gerthe stellte. Pia Kassack brachte die Gastgeberinnen mit zwei Freiwürfen wieder mit 55:54 nach vorne. Der letzte Angriff sollte für Gerthe die Entscheidung bringen: Die Gäste spielten die Uhr herunter und kamen zu einem freien Wurf von außen – der Ball fand jedoch nicht sein Ziel. Am Ende ging der Sieg damit knapp an die Baroperinnen.

Heiko Skiba: „Offensiv war das in der zweiten Halbzeit leider nicht gut genug. Zu viele freie Würfe haben wir einfach nicht getroffen. Dazu war gefühlt jede wichtige Entscheidung der Schiedsrichter zu unseren Ungunsten. Trotzdem haben wir bis zur letzten Sekunde gekämpft und einen freien letzten Wurf zum Sieg gehabt. Nun heißt es: Kopf hoch und am kommenden Sonntag gegen den TSC Dortmund mit einem Sieg weiter die Tabellenspitze zu verteidigen.“


Mit freundlicher Unterstützung von
Sponsor