Endlich ist es wieder so weit! Auch die Saison der U14w hat an diesem Wochenende begonnen. Im ersten Heimspiel der Saison war der Herner TC im Gerther Dome zu Gast. Vor vier Wochen waren die Gertherinnen bereits zu einem Testspiel bei den Hernern zu Besuch, so dass man nicht auf "unbekannte" Gesichter traf. Das Testspiel in Herne verlor Gerthe deutlich mit 75 zu 25, wobei dieses hohe Ergebnis nicht die kämpferische Leistung und die Einsatzbereitschaft der Spielerinnen widerspiegelt.

Ziel für das erste Saisonspiel war es, an der guten Leistung des Testspiels anzuknüpfen und zu zeigen, woran man in den letzten Wochen hart und konsequent gearbeitet hat. Und schonmal vorweg: Zeitweise hat das auch wirklich gut funktioniert! (...aber leider nur zeitweise...)

Nach einem guten Warm-Up starteten die Gertherinnen noch etwas eingeschüchtert und verhalten in das Spiel. Im Angriff fehlte gerade in der Anfangsphase das nötige bisschen Trefferglück beim eigenen Abschluss. In der Defense wurde häufig zu spät und zu unflexibel verteidigt, so dass man viele Fouls provozierte und einfache Körbe der Gäste zuließ. Bereits bis zur vierten Spielminute konnten die Gäste mit 2 zu 12 in Führung gehen. Auch eine Auszeit bewirkte leider nur wenig und so verliefen die folgenden Minuten des ersten Viertels sehr ähnlich. Mit einem Punktestand von 8 zu 28 ging das erste Viertel deutlich und verdient an Herne.

In der Viertelpause wurde vor allem das passive Reboundverhalten thematisiert. Die Devise war eindeutig: In den kommenden Vierteln wollte man nicht mehr nur als Beobachter auf dem Feld stehen, sondern aktiv um jeden Ball kämpfen. Wie ausgewechselt starteten die Gertherinnen in das zweite Viertel. Wunderschön ausgespielte Angriffe wurden belohnt und auch in der Verteidigung wurde hart gearbeitet und um den Ball gekämpft. Innerhalb von drei Minuten konnte man selber acht Punkte erzielen, während die überraschten Hernerinnen nur zwei Körbe machten. Im Angriff wurde immer wieder der freie Mitspieler gesehen und man setzte sich gegenseitig gekonnt in Szene. Die mittlerweile acht Gerther Körbe wurden von insgesamt sechs unterschiedlichen Spielerinnen getroffen, was als ein eindeutiger Beweis für die Stärke des Zusammenspiels gesehen werden kann. Das zweite Viertel gewann Herne nur knapp mit 12 zu 14. Halbzeitstand: 20 zu 42.

Nach einer anscheinend zu langen Halbzeitpause starteten dann die verschlafensten und passivsten Gerther Minuten des Spiels. Anders als die aktiven Hernerinnen trat die Gerther U14w wieder in die Beobachterrolle. Den Zuschauern präsentierte man ein lockeres Nebenhergetrabe, Pässe ins Nichts und ein mangelndes Reboundverhalten. Nach einem 0 zu 16 Lauf der Hernerinnen reichte es Thora und sie überlegte sich einen ganz besonderen Plan, um ihr Team wach werden zu lassen: Sie machte einen Eigenkorb! Im Nachhinein waren die zwei Punkte eine sehr gute Investition. Ab diesem Zeitpunkt waren die Gertherinnen dann endlich wach und die letzten vier Minuten dieses Horrorviertels konnten wieder ausgeglichen gestaltet und sogar mit 6 zu 4 gewonnen werden. Stand nach dem dritten Viertel: 26 zu 62.

Den verkorksten Viertelstart des vergangenen Viertels konnten die Gertherinnen schnell vergessen und sie machten im vierten Viertel da weiter, wo sie aufgehört haben. Im Angriff wurden viele eingeübte Spielzüge erfolgreich ausprobiert und den Zuschauern ein schönes Zusammenspiel geboten. Die ersten fünf Minuten gingen verdient mit 9 zu 4 an die Gertherinnen. Doch dann ließ die Konzentration erneut nach. In gerade einmal zwei unkonzentrierten Minuten konnten die Gäste sechs Körbe machen, während die Gerther U14w mal wieder unbeteiligt daneben standen. Erst nach einem Korb von Nike ging es dann wieder ausgeglichen und erfolgreich weiter, so dass die letzten Minuten sogar mit 6 zu 4 an die Gastgeberinnen gingen. Das Spiel endete 41 zu 81.

„Alles in allem bin ich mit der Leistung der Mannschaft sehr zufrieden. Gerade im Vergleich zu dem Testspiel vor vier Wochen konnte man schon deutliche Fortschritte in der Spielweise und dem Auftreten erkennen. Zeitweise boten sich wunderschöne Spielphasen, in denen auch viel Erlerntes aus den vergangenen Trainingseinheiten umgesetzt worden ist. Die Aufgabe wird es nun sein, diese Leistung konstant über 40 Minuten an den Tag bringen zu können.“

Es spielten: Merle, Thora, Nike, Rabea, Esther, Lia, Maxima, Emma, Levin und Tabea

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