9 tapfere Gerther waren bereit am Samstag gegen den Tabellennachbarn Erle zu fighten! Nach der knappen Niederlage im Hinspiel erwarteten sie ein spannendes Spiel und wollten ihr Können unter Beweis stellen!

Aber schon am Morgen meldete sich die tapfere Gertherin Ada krank. Da waren`s nur noch 8...

8 tapfere Gerther machten sich auf den Weg nach Erle. Nach einem guten Warm-up konnten sie den Sprungball gewinnen und durch Miri die ersten Punkte des Spiels erzielen. Aber auch die Gegner waren wach und hatten gleich eine Antwort parat. Die nächsten 5 Minuten waren geprägt von einer guten und intensiven Verteidigungsarbeit. Miri zog im Angriff immer wieder selbstsicher zum Korb und brachte ihre Mannschaft bis zur 6. Spielminute mit 13 zu 4 in Führung. Die letzten Minuten des ersten Viertels waren dann deutlich ausgeglichener. Beide Mannschaften zeigten gute Spielzüge und kamen zu erfolgreichen Abschlüssen. Das Viertel endete mit 10 zu 21 für die tapferen Gerther.

Das zweite Viertel knüpfte an die vorherigen 4 Minuten an. Die Körbe fielen auf beiden Seiten gut verteilt. Alle Gerther Treffer wurden in Halbzeit eins durch Miri, Enia und Alina erzielt. Die 25 zu 34 Führung zur Halbzeit war aber eine wahre Teamleistung. Die 8 tapferen Gerther hielten zusammen und kämpften als eine Einheit. Pässe wurden abgefangen, Rebounds geholt und man überwand die gegnerische Presse gemeinsam. Mit einem Vorsprung von 9 Punkten ging es dann in die wohlverdiente Pause.

In der Pause beschlossen die 8 tapferen Gerther weiter so gut zusammen zu spielen und um jeden Ball zu kämpfen. Die Führung wollten sie nicht mehr hergeben. Aber die Erler machten ihnen einen Strich durch die Rechnung, erzielten drei Körbe in Folge und zwangen die 8 tapferen Gerther zu einer einminütigen Krisenbesprechung. Der neue Schlachtplan stand. Miri und Alina sorgten für zwei schnelle Körbe auf Gerther Seite. Auch die tapfere Gertherin Emma konnte auf den Gegenkorb der Erler antworten und sich als Vierte in die Scorer-Liste eintragen. Erleichtertes Aufatmen bei den 8 tapferen Gerthern. Der Plan schien zu funktionieren. Doch in der 25. Spielminute kam der nächste Schock! Miri, die 20 der bisherigen 40 Gerther Punkte gemacht hatte, musste die Kampfarena verlassen und 15 Minuten lang das Geschehen von Außen beobachten. Grund dafür war ihr fünftes persönliches Foul. Da waren`s nur noch 7...

7 tapfere Gertherinnen standen vor einer neuen Herausforderung. Was nun? Ihr Reboundungeheuer und Trefferwunder war nicht mehr da. Eine neue Rollenzuordnung musste her! Schnell war klar, dass die tapfere Gertherin Paula die Rolle des Reboundungeheuers übernehmen konnte. Sie nutze ihre Größe gekonnt aus, sammelte zahlreiche Bälle unterm Korb ein und sorgte dadurch für zahlreiche Gegenangriffe. Die anderen tapferen Gerther boten tatkräftige Unterstützung und schmissen sich auf jeden Ball. Doch wer schlüpfte in die Rolle des Trefferwunders? Es war das gesamte Team! Enia, Paula und Emma sorgten dafür, dass die 7 tapferen Gerther nach dem Schock bis zur Viertelpause noch sieben Punkte machten, während die Erler acht Punkte erzielten. Stand nach dem dritten Viertel: 42 zu 47 für die tapferen Gerther. Die neue Rollenzuordnung schien zu gelingen.

7 tapfere Gerther starteten in das alles entscheidende Schlussviertel. Bereits in der 31. Spielminute gab es den nächsten Schock. Diesmal war es die tapfere Gertherin Alina, die die Kampfarena frühzeitig mit ihrem fünften persönlichen Foul verlassen musste und es sich neben Miri auf der Bank gemütlich machte. Da waren`s nur noch 6...

6 tapfere Gerther verloren dadurch ihren Koordinationsmotor. Nun war die tapfere Gertherin Enia für den Ballvortrag zuständig. Mit viel Tempo schlängelte sie sich durch den Irrgarten der Verteidiger und übernahm Alinas Rolle. Doch der nächste Schock ließ nicht lange auf sich warten. In der 33. Spielminute fiel der Ausgleichstreffer zum 48 zu 48 für Erle. Bevor sich die tapferen Gerther auf die neue Situation einstellen konnten, gab es bereits den nächsten Schock. Die Bank schien eine magnetische Wirkung zu haben und lockte auch das neue Reboundungeheuer, die tapfere Gertherin Paula, in seinen Bann. Auch für sie endete das Spiel mit ihrem fünften persönlichen Foul vorzeitig in der 34. Spielminute. Da waren`s nur noch 5...

5 tapfere Gerther verloren mit Paula nicht nur eine starke Spielerin, sondern auch ihre Möglichkeit zur Verschnaufpause auf der Bank. Der Schock war noch nicht verdaut, da ging Erle schon das erste Mal im Spiel in Führung (50 zu 48). Die magnetische Wirkung der Bank verstärkte sich und zog nun auch die tapfere Gertherin Enia an. In der 35. Spielminute hieß es auch für sie, Abschied aus der Kampfarena zu nehmen und es sich auf der Bank mit ihrem fünften persönlichen Foul bequem zu machen. Da waren`s nur noch 4...

4 tapfere Gertherinnen sahen geschockt auf die Spieluhr: Es waren noch ganze 5 Minuten und 37 Sekunden bei einem Rückstand von nur zwei Punkten zu überstehen. Mit Enia mussten die tapferen Gerther auch ihre Speedkanone der Bank überlassen. Nun standen mit Ella, Emma, Lina und Maja nur noch 4 tapfere Gertherinnen in der Kampfarena. Alle Vier spielen ihre erste Saison für Gerthe und nahmen den Kampf gegen fünf Erler heldenhaft auf. Die tapfere Gertherin Ella sorgte mit ihrem schnellen Ausgleichstreffer zum 50 zu 50 für viel Jubel auf der nun vollen Bank. Nun brauchte Erle eine einminütige Krisensitzung und die 4 tapferen Gerther nahmen diese dankbar an. Die Rollen des Reboundungeheuers, des Trefferwunders, des Koordinationsmotors und der Speedkanone mussten für die letzten fünf Minuten übernommen werden. Die 4 tapferen Gerther wollten dies gemeinsam stemmen. So kam es auch. Sie fighteten um jeden Ball, machten Tempo und mobilisierten sogar ihre Reservekräfte. Drei Mal waren 3 der letzten 4 tapferen Gerther nur durch Fouls zu stoppen und bekamen die Möglichkeit Freiwürfe in Punkte zu verwandeln. Leider nahmen die drei anderen Rollen, die super erfüllt wurden, zu viel Kraft in Anspruch, so dass die Rolle des Trefferwunders leider darunter leiden musste. In der Verteidigung wurden in diesen fünf Minuten lediglich vier Körbe der in überzahlspielenden Gegner zugelassen. Erhobenen Hauptes steckten die tapferen Gerther diese knappe Niederlage ein und können mit ihrer Leistung und ihrem Kampfgeist mehr als zufrieden sein.

„Wir sind wirklich stolz auf das gesamte Team. Alle acht Spielerinnen haben sich heute gut in das Spiel eigebracht und sich gegenseitig unterstützt. Jede einzelne Herausforderung wurde angenommen und versucht zu überwinden. Zu keiner Zeit haben die Mädels aufgegeben und sogar noch zu viert tapfer gegen die Erler gekämft. Das in einem Spiel, das durchaus zu jeder Zeit fair war, FÜNFZIG Fouls gepfiffen werden, kommt sicherlich nicht so häufig vor. Das zeigt aber auch, wie viel Kampfgeist beide Mannschaften an den Tag gelegt haben. Für die nächsten Spiele werden wir vor allem an einer sauberen und dennoch erfolgreichen Verteidigung arbeiten müssen.“

Die 8 tapferen Gerther waren:

Alina, Enia, Emma, Maja, Paula, Lina, Ella und Miri

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