Gerthe 4 gegen Herne 2, das waren auch schon vor Pandemiebeginn meistens Kellerduelle in der Kreisliga Bochum. Natürlich war dieses Spiel nach langer Zwangspause für alle kein normales Basketballspiel. Viel hat sich in den letzten Wochen und Monaten getan. 

Fangen wir beim Personal an. Der Kader der 4. Herren umfasst aktuell über 20 Spieler! Grund dafür ist die vor ein paar Wochen durchgeführte Auflösung der ursprünglichen dritten Herrenmannschaft. Die verbliebenen Spieler wechselten daher in unser Team. By the way: Die bisherige 5. Herrenmannschaft ist nun die neue 3. Mannschaft. Gar nicht so leicht den Überblick zu behalten. Ansonsten besteht das Team aus einigen bekannten, aber auch neuen Gesichtern. Die Mannschaft ist durch die Neuzugänge gut verjüngt worden. Eine bunte Mischung aus jung und alt, die sich aber erstmal finden muss.

Leider nicht mehr aktiv dabei ist der langjährige Kapitän der Mannschaft. Volker Adomat, einer der längsten aktiven Spieler der gesamten Basketballabteilung des TV Gerthe musste gesundheitsbedingt die Basketballschuhe an den Nagel hängen. Volker wird dem Verein weiter als Schiedsrichter zur Verfügung stehen. Über viele Jahre hat er die Interessen der 4. Mannschaft vertreten und den Laden stets zusammen gehalten. Vor allem seine Erfahrung auf der Aufbauposition wird dem Team fehlen, denn unsere jungen Spieler auf dieser Position sind da noch ganz am Anfang im Seniorenbereich und noch sehr grün hinter den Ohren. Das Team bedankt und verneigt sich für alles was Volker für das Team geleistet hat und wir werden versuchen, an diese Leistungen anzuknüpfen. Danke für alles Volker !!!

Kommen wir zum sportlichen. Das Training hatten wir im Juni auf dem Freiplatz aufgenommen. Ein Testspiel gab es für uns nicht. Daher war es ein ziemlicher Kaltstart gegen Herne 2, die vor allem auf den großen Position Vorteile hatten. Wir hatten zwar 11 Spieler im Kader, davon aber mit Dennis und Otter nur zwei etablierte Center Spieler. Somit mussten wir ein wenig ungewohnt mit 4 Spielern außen und einen in der Zone agieren. Das klappte im ersten Viertel auch sehr gut. Defensiv wurde gut gearbeitet und über Julian P. und Patrik konnten wir oft den Korb attackieren und den Gegner zu Fouls zwingen. Oder Dennis setzte gut am Brett nach. Herne war eigentlich nur über ihre Distanzschützen gefährlich, so stand es nach 10 Minuten 15 zu 11 für uns.

Das zweite Viertel begann denkbar schlecht für uns mit einen erfolgreichen 3er von Herne. Offensiv wurden wir plötzlich unnötig hektisch. Es fiel nichts mehr rein oder wir spielten zu viele Fehlpässe. Da ließen wir gerade beim Umschaltspiel einige Möglichkeiten liegen. Es dauerte bis zur 18. Minute ehe Dennis und Otter endlich mal wieder Punkte auf unser Konto brachten. Herne hatte das Viertel klar gewonnen und lag zur Pause mit 24 zu 19 vorne.

5 Punkte Rückstand sind nicht viel, aber wenn man vorne nichts trifft und zu viele Passfehler im Angriffsspiel hat, dann kann man auch nicht aufholen. Uns fehlte komplett das Matchglück, gute Angriffe wurden am Ende nicht mit einen Korb vergoldet. Von 8 Freiwürfen trafen wir keinen einzigen und aus dem Feld leider auch nicht. So erhöhte Herne den Vorsprung auf 12 Punkte. Die Arbeit gegen den Ball war eigentlich gut, aber Herne nutzte die wenigen Chancen die wir ihnen ermöglichten effektiver aus als wir.

Letztes Viertel und wir bäumten uns nochmal auf. An der Leidenschaft und dem nötigen Willen lag es nicht, so konnten wir durch ein paar Ballgewinne unserer Flügel und Aufbauspieler in der Pressverteidigung Bälle erobern und nochmal auf 6 Punkte verkürzen. Leider rannte uns die Zeit weg und Herne traf ihre Freiwürfe, die sie nach unseren Fouls bekamen. So reichte es am Ende nicht und es sprang ein mageres 29 zu 37 dabei heraus. 

Offensiv haben wir vor allem im zweiten und dritten Viertel enttäuscht. Da hatten wir uns insgesamt zu viele Fehler erlaubt und unsere Stärken, das schnelle umschalten nach Ballgewinn im Fastbreak, nicht genutzt. Wir müssen lernen, diese PS besser auf die Straße zu bringen um davon auch zu profitieren. Auch die Freiwurfqote war extrem ausbaufähig gewesen. Die Laufbereitschaft und die Arbeit gegen den Ball waren sehr ordentlich, denn auch wenn man selbst offensiv nicht viel getroffen hat, so hat man ja auch dem Gegner nur 37 Punkte gestattet. Darauf kann man aufbauen. Corona hat uns alle aus dem Rhytmus geworfen und den müssen wir erstmal wieder finden und als Team zusammenwachsen. Das braucht aber Zeit und die Ergebnisse sollten in dieser Saison erstmal hinten anstehen. 

Endstand: 29 zu 37

Viertelergebnisse: 15 zu 11, 4 zu 13, 0 zu 7, 10 zu 6

Mit dabei waren: Tobias M. (0P), Alex (6P), Tobi A. (0P), Patrik (3P), Alessandro (0P), Dirk (4P), Julian P.(4P), Dennis (8P), Felix (0P), Uwe (4P) und Otter (2P) 

 

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