Noch nie waren die Voraussetzungen besser gewesen in Langendreer endlich mal zu gewinnen, wie an diesen Dienstag Abend. Die Gastgeber waren nur 6 Mann und mussten auf ihre beiden etatmäßigen Aufbauspieler verzichten. Wir wollten diese negative Auswärtsserie endlich beseitigen und gingen motiviert und engagiert ins Spiel.

Von Anfang an wollte BCL Zeit von der Uhr nehmen und ließ sich beim Ballvortrag entsprechend Zeit. Bei uns an der Zone angekommen ließen sie dann den Ball weit laufen und lauerten auf den richtigen Moment um abzuschließen. Zumindest viel Gefahr strahlten sie da noch nicht auf unseren Korb aus. Wir kamen über Markus W. am Brett zu unseren punkten und Andreas und Karsten streuten 3er ein. Knapp 7 Minuten waren gespielt, da lagen wir mit 7 Punkten vorne. Ein Dreier von Orter brachte BCL wieder dran. Aber wir hatten im gesamten Viertel, was ingesamt sehr tempoarm und statisch wirkte, nur 8 Punkte zugelassen und selber 14 erzielt.

Was änderte sich im zweiten Viertel ? Wir bauten weiter die Führung aus, was dazu führte, das BCL trotz ihrer Personalsorgen auf eine Manndeckung umstellte. Das brachte uns wieder einmal aus dem Konzept.  Bis zur 17. Minute machten wir zwar kaum Punkte, hielten aber Langendreer in Schach. Jedoch erlaubten wir uns 3 mal einen Blackout, weil wir die Backdoor-Cuts der Gegner nicht verhindern konnten und einfache Gegenkörbe am Brett kassierten. Außerdem fand BCL ihren Flow von außen und begann uns auch aus der Distanz Körbe einzuschenken. 21 Punkte haben wir allein in diesem Viertel zugelassen, wie sich am Ende heraus stellte, sollte dieses Viertel uns das Genick brechen. Abgesehen von unserer Offensivleistung in Halbzeit 2.

Hinten "Hui", vorne "Pfui"

Nach dem Seitenwechsel arbeiteten wir gut beim Rebound und gegen den Ball. Insgesamt kassierten wir gerade einmal 14 Punkte in beiden Vierteln bis Spielende. Aber was nutzt einem die beste Defense, wenn man selber in 20 Minuten nur 12 Punkte macht ! Wir waren vollkommen harmlos am Brett, trafen nichts von außen und bekamen auch so gut wie keine zweite Chancen durch Rebounds. So ist es nicht verwunderlich, dass man am Ende mit leeren Händen da steht. Wir haben als Team kollektiv offensiv alles vermissen lassen, was man braucht um beim Basketballspiel erfolgreich zu sein. Kein Tempo, keine Präzision, keine Ideen. So blieb es zwar am Ende ein enges Spiel und mit ein wenig mehr Glück von der Dreierlinie hätten wir vielleicht nochmal das Spiel drehen können, aber das Spielgerät wollte heute Abend einfach nicht durch den Ring fallen. So bleibt es leider am Ende in einem sehr langsamen und unansehnlichen Kreisliga-Begegnung bei einer 39 zu 43 Niederlage für unser Team und die bittere Erkenntnis: In Langendreer gibt es für unser Team nichts zu holen.

Endstand: 39 zu 43

Viertelergebnisse: 14 zu 8, 13 zu 21, 8 zu 8, 4 zu 6.

Mit dabei waren: Tobias, Martin (2P), Andreas (3P), Markus W.(13P), Chris (2P), Otter (4P). Karsten (9P) und Marcel (6P).

 

 

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dbb  WBV

 

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