LTV Lippstadt - TV Gerthe 63:69 n.V(11:11;30:23;37:40;56:56)

Am späten Sonntag Abend, zu einer ungewöhnlichen Spielzeit trafen die Gerther auf die Heimstarken Lippstädter.

Das 1. Viertel war geprägt von vielen Turnovern auf beiden Seiten und so entwickelte sich ein verkrampftes Spiel in der keine der beiden Mannschaften zu einem normalen Rhythmus kam. Folgerichtig hieß es nach schwachen 10 Minuten 11:11.

Die ersten 5 Minuten des 2. Viertels (17:16) waren dann analog zum 1. Viertel weiter schwach und durch viele Ballverluste geprägt. Die Hausherren aus Lippstadt fanden dann aber zu ihrem Spiel und waren bis zur Pause die bessere Mannschaft und erspielten sich eine verdiente 30:23 Führung zur Pause.

Heiko Skiba: „Wir haben in der ersten Halbzeit zu viele Fehler gemacht, gefühlt hätten wir mehr Ballverluste als Punkte und lagen verdient zurück. Wir haben uns vorgenommen die Ballverluste zu minimieren und einen Weg zurück ins Spiel zu finden.“

Die Gerther stellten auf eine Zonenverteidigung um und kontrollierten den Rebound und die Werfer des Gegners. Im Angriff fanden Brock Lumbers und Jannis Domek immer wieder die Lücken in der Verteidigung und so konnte der Gast aus Bochum zunächst zum 32:32 ausgleichen und dank des starken 3. Viertels (17:7) mit einer Führung ins Schlussviertel gehen.

Gerthe behielt weiter die Spielkontrolle und führte stets mit 6-8 Punkten ohne sich entscheidend absetzen zu können. Als 34 Sekunden vor dem Ende, Gerthe führte 56:50, Niklas Lange zwei Freiwürfe zugesprochen kam, schien das Spiel entschieden. Leider fand der Ball den Weg nicht in den Korb und so bekam Lippstadt die Chance zu verkürzen. Gerthe reboundete den Fehlwurf und musste eigentlich nur noch passen und sich foulen lassen, doch agierte Nico Engelmann überhastet im Spielaufbau, warf den Ball ins Aus und Lippstadt konnte zunächst mit einem Dreier auf 56:53 verkürzen mit noch 20 Sekunden auf der Uhr. Dann wiederholte sich der gerade beschriebene Turnover ein zweites Mal und Lippstadt hatte die Chance auf den Ausgleich. Nach vier Dreierversuchen und jeweiligen Offensiv-Rebound der Lippstäder waren nur noch 4 Sekunden auf der Uhr und Einwurf Lippstadt. Die Taktik war nun klar, wir switchen die Blöcke und lassen keinen Dreier mehr zu. Der Switch funktionierte nicht, und so setzte es den Dreier mit Ablauf der Zeit zum Ausgleich.

Heiko Skiba: „Wir hatten das Spiel bei plus 6 und zwei Freiwürfen schon gewonnen, aber die Turnover haben Lippstadt zurück ins Spiel gebracht, das darf uns so nicht passieren.“

In der Verlängerung war das Spiel zunächst ausgeglichen, zwei Ballgewinne mit anschließenden Fast-Break Punkten bescherte den Gästen dann die sicherer Führung und anders als in der regulären Spielzeit brachte das Team den Vorsprung und den letztendlich verdienten Sieg nach Hause.

Lange (19), Lumbers (14), Domek (11), Lambiti (8), Block (7),Hoja (7), Alarashe (2), Engelmann (1), Mannke (0), Wiemann.

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dbb  WBV

 

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