Denkbar knapp konnten sich die Gertherinnen gegen die Gäste aus Waltrop durchsetzen. Dabei bot das Team völlig unterschiedliche Leistungen in den jeweiligen Halbzeiten an. Am Ende gab es ein Herzschlagfinale mit einem glücklichen Ausgang für uns.

Personell mussten wir auf Vanessa verzichten, konnten aber zunächst auf alle anderen Spielerinnen zurückgreifen. Anrica begann auf der Aufbauposition, da Lea unter der Woche nicht trainieren konnte.

Von Beginn an setzten die Gäste auf eine 3-2 Zone, die für viele meiner Spielerinnen noch ein ungewohntes Bild liefert. Wie immer gegen eine Zone ist die richtige Positionierung und Geduld im eigenen Angriff unerlässlich. Wenn dies umgesetzt wird, kommt man dafür sicher zu freien Abschlüssen. Die ersten Zähler des Spieles konnte Svenja mit einem tiefen Zweier für sich verbuchen, danach taten sich beide Teams allerdings schwer, Zählbares zu erspielen. So gab es nach einer starken Einzelaktion von Lena in der Auszeit noch einmal die Möglichkeit, an die Vorgaben für das Spiel gegen die Zone zu erinnern.

Im Anschluss hatten die Gertherinnen offensiv über 15 Minuten das Geschehen mehr oder minder unter Kontrolle. Vor allem, da neben dem besseren Positionspiel nun auch vermehrt Penetrationen und Cuts den offensiven Fluss förderten. Leider brach bei Lea zu Beginn des zweiten Viertels die Verletzung wieder auf und sie konnte das Spiel nicht fortsetzen. Zumindest spielerisch ließ sich das Team dadurch zunächst nicht beeinflussen und wir konnten uns einen Vorsprung von elf Punkten zur Pause erspielen.

Die Gäste nutzten die Halbzeit besser, um sich auf die Begebenheiten des Spieles einzustellen. Die Schiedsrichter pfiffen auf beiden Seiten eine großzügige Linie – als Beispiel seien hier die lediglich zwölf Freiwürfe, die beide Teams gemeinsam kumulierten, genannt – und die Waltroperinnen verschoben ihre Zone weiter nach außen, um aggressiver in den Passwegen zu verteidigen. Zu Beginn der Halbzeit konnten wir uns zwar noch immer ordentliche Abschlüsse erspielen, allerdings waren dies ausschließlich Dreipunktwürfe, von denen einige ihr Ziel eben auch nicht fanden.

Die Fehlerquote im Passspiel häufte sich nun, das Positionsspiel war unpräzise. Auszeit. Im Anschluss fanden die Gertherinnen wieder zurück in das Spiel und konnten endlich auch wieder in aufeinander folgenden Angriffen erfolgreich abschließen. Ab der 29. Minute folgte dann die schwächste Phase unseres Spieles, in der sich die Waltroperinnen mit neun Punkten in Folge bis zur 35. Minute die erste Führung des Spieles erspielten.

Wie bereits erwähnt musste man sich die Freiwürfe an diesem Abend redlich verdienen. Ebendies taten zunächst Anrica, im Anschluss dann Lena für ein mögliches Dreipunktspiel. Die laufintensive Verteidigung der Gäste in der zweiten Halbzeit hat sie zum einen zurück ins Spiel gebracht, allerdings auch Kräfte gefordert. So verlegte Waltrop gegen Spielende zwei durchaus gute Gelegenheiten, die wir im anschließenden Break verwerten konnten.

Mit lediglich 44 erzielten Punkten werden wir in dieser Saison nicht viele Spiele gewinnen können. Spielerisch war das gerade in Halbzeit zwei für unsere eigenen Ansprüche dürftig. Wenn es auch spielerisch Dinge zu beanstanden gab, an der Einstellung sicherlich nicht. Das war ein klassischer Arbeitssieg. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.   

TV Gerthe vs. GV Waltrop: 44-40 (11-7; 15-8; 11-15; 7-10)

Es spielten: Lara, Angie 2; Ilka 7; Anrica 8; Vivie 2; Lea 2; Lena 8; Svenja 15

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