Beim Duell der zwei jüngsten Teams der Landesliga konnten sich die Gerther Youngster dank großen Einsatzes durchsetzen. Drei Viertel konnten gewonnen werden und so setzten sich die Gertherinnen letztlich verdient durch, auch wenn die Hagenerinnen wie im Hinspiel einen leidenschaftlichen Kampf lieferten.

Wie in den Spielen zuvor wollten wir die Gegnerinnen mit einer Ganzfeld-Verteidigung unter Druck setzen und den offensiven Fluss der Gegnerinnen unterbinden. Gleiches hatten allerdings auch die Gastgeberinnen vor und so gab es zu Beginn auf beiden Seiten einige Punkte im Fast-Break oder der Early Offense. Trotz ausgeglichenem Spielstandes wurde in der Mitte des ersten Viertels eine Auszeit genommen, um auf eine Zonenverteidigung umzustellen und dem Spielrhythmus den eigenen Stempel aufzudrücken, was in den folgenden eineinhalb Vierteln gut gelingen sollte.

In den folgenden vierzehn Spielminuten ließen wir nur starke neun Punkte der Hagenerinnen zu und ausnahmslos alle Spielerinnen erfüllten ihren Job in der Defensive mehr als solide. Wie immer waren Kommunikation, detailgetreue Ausführung der defensiven Laufwege und Herz die Schlüssel zum defensiven Erfolg unserer Mannschaft. Offensiv erspielten wir uns solide Punkt um Punkt. Vanessa übernahm gerade im zweiten Viertel offensiv Verantwortung und erzielte ebendann ihre zehn Punkte.

Nach der Halbzeit offenbarten allerdings auch die Hagener ihr großes Potenzial und zeigten, dass mit ihnen in den kommenden Jahren zu rechnen sein wird. Sehr geduldig bewegten sie unsere Zone, bis sie immer wieder ihre starke Schützin jenseits der Dreierlinie freispielten, die allein im dritten Viertel fünf Dreipunktewürfe im Korb unterbrachte. Das Resultat waren 26 Punkte der Hagenerinnen, ein Zwei-Punkte Vorsprung für die Gastgeberinnen und Gesprächsbedarf in der Viertelpause.

In dieser wechselten wir wieder auf eine Mannverteidigung und nahmen uns vor, wieder mit Selbstvertrauen und Zuversicht unser Spiel umzusetzen, anstatt mit hängenden Schultern wie im deutlichen dritten Viertel nur auf das Hagener Spiele zu reagieren. Spoiler Alert – die Vorgaben wurden sensationell umgesetzt. Der Druck auf die Gegnerinnen wurde extrem hochgehalten, so dass die Hagenerinnen sich jeden ihrer nur neun Punkte hart erarbeiten mussten. Die Damen von der Volme mussten ihrem hohen Tempo, das sie im Spiel an den Tag legten, Tribut zollen und die Wege ins Vorfeld und zum Korb wurden deutlich breiter. Svenja bearbeitete die stärkste Spielerin des Gegners mit toller Beinarbeit und hoher Intensität, was zu einem deutlichen Bruch im Offensivspiel der Hagenerinnen führte und belohnte sich ihrerseits mit acht Punkten im Schlussviertel.

Allerdings konnten sich allein im Schlussviertel sechs verschiedene Spielerinnen in die Punkteliste eintragen und die Art und Weise, wie die offensiven Last auf ganz viele Schultern im Laufe des gesamten Spieles verteilt wurde, ist für mich als Trainer natürlich mehr als zufriedenstellend. Nun gilt es am 02. Februar um 16:00 Uhr vor hoffentlich toller Kulisse die insgesamt gute Leistung zu bestätigen, bevor wir in drei Spiele lang gegen die Tabellenvorderen die basketballerisch schwierigsten Aufgaben dieser Saison zu bewältigen haben.

TSV Hagen 1760 2 – TV Gerthe: 54-65 (12-15; 7-16; 26-12; 9-22)  

Cara 6; Ilka 9; Anrica 8; Vivien 2; Lea 10; Julia; Lena 4; Vanessa 10; Judith 8; Svenja 8    

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dbb  WBV

 

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