Mit dem ersten Spiel im neuen Jahr sollte nicht nur endlich ein Sieg her, sondern auch einige Veränderungen geschehen. Nachdem die bisherige Saison ohne Sieg und sehenswerten Basketball absolviert wurde, hieß es über die Winterpause hinweg das Jahr Revue passieren zu lassen und neue Ansätze finden, um zunächst einmal mit neuem Schwung und neuer Motivation zu trainieren und dann auch die anstehenden Spiele zu gewinnen.

Die Aufgabe zum Jahresbeginn war aber definitiv keine Leichte. Mit TVE Barop 2 kam der Tabellenführer zu uns in die ungewohnte Rosenberg-Halle. Das bisher ungeschlagene Team ging als klarer Favorit gegen die Gertherinnen in das Spiel. Bereits vor dem Spiel hatte sich die Mannschaft um Trainer Jannis Domek überlegt, sich nicht vom Gegner beunruhigen zu lassen, sondern sich auf drei grundlegende Themen zu reduzieren, die dann im vollen Umfang umgesetzt werden sollten. In den vorherigen Spielen wurde von den Trainern immer wieder der fehlende Einsatz und Zusammenhalt bemängelt, was sich mit dem neuen Jahresbeginn klar ändern sollte.

Zu Beginn des Spiels schlugen die genannten Punkte auch an. Die Gertherinnen verteidigten engagiert und boten den Gegnerinnen aus Barop wenig klare Korbabschlüsse. Diese Wenigen nutzten die Baroperinnen dann jedoch aus und erspielten sich so eine erste Führung. Offensiv agierte man gegen die Mann-Mann Verteidigung mit spielerisch gut gelösten Angriffen bei denen lediglich der Abschluss zu wünschen übrig ließ. Während man das Viertel durch gute Arbeit in der Defense leistete, konnten sich die Mädels nicht in der Offensive belohnen. Auch die wechselnde Verteidigung der Baroperinnen sorgte für immer wieder neue Situationen, welche phasenweise zu falschen Entscheidung und hektischem Spielaufbau führten.

Den im ersten Viertel gezeigten Einsatz löste allerdings den Knoten und so wachte auch das offensive Spiel immer weiter aus. Man nutzte nun die eigenen Stärken aus und fand immer wieder durch einfache, aber sauber gespielte Setplays den Weg zum Korb oder an die Linie. Die Gertherinnen boten Barop die Stirn, scorten kontinuierlich nun auch gegen die wechselnde Verteidigung und lieferte so spielerisch eines der stärksten Viertel der Saison. Durch die Bank hinweg wurde Einsatz gezeigt und wenn es nicht auf dem Spielfeld war, dann eben mit Zuspruch von der Bank aus selber.

So gut wie es im zweiten Viertel wurde es folgend dann nicht mehr. In der Verteidigung versuchte man nicht mehr so bissig, wie in Hälfte eins vor dem Ball zu bleiben und die phasenweise schlechte Kommunikation bot den Baropern immer wieder Lücken unter dem Korb auf. Auch offensiv taten sich die Mädels schwer gegen die Ganzfeldpresse die nötige Ruhe zu finden, um sich zu sortieren und Abschlüsse aus dem Rhythmus zu finden, wodurch die Wurfquote und auch die Qualität der Abschlüsse litt. Dennoch zeigte man während der Timeouts Courage, sprach sich bei einem nun schon höheren Rückstand Mut zu – etwas, was in den vorherigen Spielen nicht der Fall war.

Ähnlich wie zuvor verlief auch das finale Viertel. Nun stellte Barop sogar auf eine sehr ungewohnte 3-2 Zone um, an die sich die Mädels erst nach einiger Zeit gewöhnte. Bälle gingen verloren und die Transition Verteidigung ließ zu wünschen übrig.

Nichts desto Trotz war das Spiel für die Mannschaft intern ein großer Schritt und guter Start in das neue Jahr.

 

Kommentar des Trainers: “Wir haben eine gute Leistung gezeigt. Gerade in der ersten Halbzeit gefiel mir der Einsatz und die Motivation. Von Beginn an traten die Mädels mit einer anderen Körpersprache auf. Jetzt müssen wir es schaffen auch den Einsatz auch bei klarem Rückstand über die 40 Minuten zu halten. Im letzten Viertel haben wir 10 Punkte alleine durch 1 gegen 0 Korbleger kassiert. Ohne die, sähe das Ergebnis nicht so ‘böse’ aus. Insbesondere Rahel hat ein super Spiel geliefert – jetzt muss sie sich nur noch mit Punkten belohnen.”

 

43 – 84 (5:19; 18:20; 10:21; 10:24)

 

Zielke 19, Leißnig 5, Volkenrath 5, Ceranic 4, Jahnke 2, Chmielewski 2, Roth 1, Ljustaku, Poloczek, Beyer, Schwarz

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