Das letzte Spiel der Saison 18/19 bestritt die U18w an einem ungewöhnlichen Wochentag. Am Mittwochabend ging es zu den Ruhrpott Baskets Herne zum Rückspiel . An das Hinspiel im Rosenberg mit einigen blauen Flecken, blutigen Knien, interessanten Schiedsrichterentscheidungen und einer knappen Niederlage konnten sich sowohl Spielerinnen als auch Fans noch gut erinnern. Heute erwarteten den Kader um Trainerin Judith Hopf ebenfalls besondere Umstände. Drei Spielerinnen konnten am Spiel aufgrund einer Klassenfahrt nicht teilnehmen. Zusätzlich verirrte Aufbauspielerin Lea Dückershoff sich mit den Trikots, wodurch die Mädels in Rekordzeit in ihre Trikots schlüpften und mit einem 10-minütigen Warm-Up ins Spiel starteten.

Aber anscheinend sollte man dies als dauerhafte Strategie in Erwägung ziehen. Die Starting 5 startete im Gegensatz zum Gegner wach und abgezockt ins Spiel. Offensiv spielten die Gertherinnen ruhig und durchdacht und konnten ihre Korbabschlüsse sicher verwandeln. Defensiv hatte man den Gegner gut im Griff,ließ ihm jedoch zu viele Reboundchancen. Trotzdem beendete man das erste Viertel mit 7:12 für sich.

Im nächsten Abschnitt wachten die Hernerinnen auf und fanden zur ihrere bissigen und intensiven Defense zurück. Das Play gegen die Presse wurde nur inkonsequent umgesetzt. Einige Turn-Over der Gertherinnen und eine sichere Wurfquote der Hernerinnen brachte das Team bis zur Halbzeit knapp in Rückstand. Offensiv zeigten alle Spielerinnen vollen Einsatz, spielten jedoch leider zu hektisch. Dzeneta sicherte sich einige offensive Rebounds und konnte sich so ebenfalls in die Scoreliste eintragen. Defensiv zeigte sich vor allem Neuzugang Alena stark beim Rebound. (20:13)

In der Halbzeit wurde die Taktik für den nächsten Abschnitt besprochen. Ebenso wurde das unruhige und inkonsequente Spiel in der Offense thematisiert. Offensiv mussten Lea und Anrica mit viel Druck beim Ballvortrag kämpfen, lösten dies über Blocks jedoch souverän. Die beiden erspielten in diesem Viertel die ersten 6 Punkte für ihr Team. Bis zur 24. Minute spielten die Hernerinnen die Zone der Gertherinnen geschickt aus und bauten ihre Führung auf 36:31 aus. Eine veränderte Defense brachte dann wieder schnelle Ballgewinne und zwei verwandelte Freiwürfe von Marie rundeten das Viertel ab. (13:17)

Nun starteten die Gertherinnen mit einer 40:42 Führung ins Schlussviertel. Die Press-Break wurde nun konsequent umgesetzt. Offensiv lief es zwar immer noch hektisch ab, trotzdem fand man den Weg zum Korb. In der 35. Minute erzielte dann Neuzugang und U16 Spielerin Neele zwei Punkte und baute die Führung auf vier Punkte aus. Kurz darauf verwandelte Lena zwei entscheidende Freiwürfe. Und Lea erweiterte den Vorsprung auf 46:52, was den gegnerischen Trainer zur Auszeit zwang. Die Gerther Beine wurden langsam müde, wodurch die nächsten Minuten von Fouls geprägt waren. Da die Teamfouls schon erreicht waren, ging es für die Gastgeberinnen drei Mal an die Linie. Dort zeigten sie eine souveräne Quote (4/6). Nach einem Foul in der 39. Minute sah sich Trainerin Judith Hopf dann zu einem letzten Time-Out gezwungen. Die Kräfte waren am Ende und Spielentscheidungen wurden durch aufkommenden Ärger unklug getroffen. Tief durchatmen und es weglächeln lautete die Devise für die letzten 40 Sekunden. Und es wirkte...Lea konnte die Führung auf 50:56 ausbauen und die Hernerinnen schafften nur noch zwei Punkte durch die starke Spielerin Rath. (52:56)

Ein starkes Spiel mit viel Nervenkitzel, Teamgeist und Einsatz. Ein letzter Sieg für die U18w in dieser Konstellation.

"Dieses Spiel hat gezeigt, dass alle Spielerinnen nochmal einen großen Sprung nach vorne gemacht haben. Neuzugänge konnten ihren Platz im Team finden und sich diese Saison auf dem Feld immer weiter verbessern. Erfahrene Spielerinnen riefen ihr Potenzial ab und bauten ihre Fähigkeiten weiter aus. Diese Saison hatten wir mit Auf und Abs zu kämpfen, die das Team letzten endes aber näher zusammen gebracht haben. Jetzt kommt der große Umbruch mit neuem Trainer." so Trainerin Judith Hopf, die das Team nach drei Saisons nun an Jannis Domek übergibt.

Es spielten: Alena, Lena (7), Dzeneta (2), Anrica (17), Neele (2), Lea (12), Marie (13)

 

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