Mit viel Vorfreude und Nervosität gingen wir in das erste Spiel nach der Corona-Zwangspause gegen den Herner TC. Der Kader bestand aus 9 Spielern, wobei in Sascha Wolf und Lando Langner erfahrene Spieler fehlten. Beide wurden gegen das U17-Team aus Herne, welches ausschließlich mit Altjahrgängen zu uns reiste, schmerzlich vermisst.

Für Unruhe sorgte, dass wir auf ein Querfeld spielen mussten, da unter der Woche ein Hauptkorb nicht mehr funktionierte. Dies war zusätzlich zu den ganzen Corona bedingten administrativen Aufgaben sehr ungewohnt und störte den Ablauf zur Vorbereitung auf das Spiel. Doch nun zum Spielverlauf:

In das Spiel starteten wir mit Thorben Heiermann, Ömer Sitti, Taylan Celik, Berk Altun sowie unserem Kapitän Tim Chmielewski. Schon bei der Aufstellung zum Sprungball war zu sehen, dass das letzte Spiel eine gefühlte Ewigkeit her war und die Nervosität überhandnahm. Wir kassierten direkt den ersten Fastbreak, da die Zuordnung fehlte. Generell waren wir als gesamtes Team von der Rolle, sodass uns bis zur 5. Minute keine Punkte gelangen, wir jedoch zwölf Punkte hinnehmen mussten. Mit der ersten Auszeit gelang es uns Coaches die Nervosität und Angst vor Fehlern in den Hintergrund zu rücken und im Anschluss zu ersten Punkten durch Ömer Sitti, Tim Chmielewski und Berk Altun zu kommen. Dabei gelang es uns erstmals eines der eingeübten Systeme umzusetzen. Vor allem Berk Altun hielt uns zu diesem Zeitpunkt durch seine beiden 3er im Spiel und auch Tim Chmielewski ging als Leader voran. Das Viertel ging mit 14:23 an den Herner TC.

Leider konnten wir im zweiten Viertel nicht an die Leistung des ersten Viertels anknüpfen. In unserer Defense fanden wir überhaupt keinen Zugriff mehr, sodass der Aufbauspieler des HTC mehrmals frei zum Korb ziehen und abschließen konnte. Berk Altun ließ sich dabei in der 13. Spielminute leider zu einer Unsportlichkeit hinreißen, welche vom Schiedsrichtergespann konsequent mit einem Technischen Foul bestraft wurde und das vierte persönliche Foul bedeutete. Mit dem daraus resultierenden Freiwurf Begann eine Herner Serie, welche wir nicht im Stande waren zu stoppen. Vor allem der bereits erwähnte Aufbauspieler bereitete uns stetig Probleme und machte allein in diesem Viertel 20 der 28 Punkte des HTC. Auf unserer Seite konnten lediglich Tim Chmielewski und Baran Böcek jeweils per Korbleger punkten. Das Viertel endete somit mit 4:28 und es ging mit 18:51 in die Halbzeitpause.

In der Halbzeitpause nahmen wir uns vor trotz der körperlichen und auch individuellen Unterlegenheit Spaß am Spiel zu haben. Außerdem wollten wir defensiv besser stehen.

Der Beginn des dritten Viertels war vor allem defensiv gut. Wir ließen wenig einfache Körbe zu und konnten auch den einen oder anderen Ballgewinn verzeichnen. Leider gelang es uns jedoch zu selten in eine Fastbreaksituation zu kommen und somit leichte Punkte zu verzeichnen. Bis zur 27. Spielminute kamen lediglich acht Punkte auf dem Herner Konto hinzu. Wir verzeichneten im gleichen Zeitraum insgesamt fünf Punkte, von denen vier Punkte unserem Kapitän gelangen. Danach verloren wir merklich an Konzentration, weshalb Herne noch weitere neun Punkte gelangen. Das Viertel endet mit 5:17 für Herne, was einen Zwischenstand von 23:68 zur Folge hatte.

Das letzte Viertel Begann, wie das vorherige aufgehört hatte. Es ist uns erneut nicht gelungen den Aufbauspieler der Herner in den Griff zu bekommen, welcher immer wieder frei punkten durfte. Doch urplötzlich sendeten wir doch noch ein Lebenszeichen. Wir zeigten erstmals in diesem Spiel wirklich Spaß am Basketball. Es wirkte so, als hätte die Aussichtslosigkeit das Spiel zu gewinnen uns mental befreit. Wir spielten ohne Druck auf und kamen immer wieder ins Set-Play, aus welchem wir Korbabschlüsse generieren konnten. Auch unsere Defensive stand nun deutlich besser und wir ließen ab der 37. Minute keine Punkte der Gäste mehr zu. In den letzten zwei Minuten des Spiels trumpfte vor allem Jannis Benking auf. Er konnte in der Defensive immer wieder den Ball für sich gewinnen und provozierte den Aufbauspieler des Gegners somit so sehr, dass er sich innerhalb von 90 Sekunden sein viertes und sein fünftes persönliches Foul abholte und dann so sehr meckerte, dass er noch ein weiteres technisches Foul verursachte. Jannis konnte sich für seine gute Arbeit somit zum Abschluss des Spiels mit drei Freiwürfen, von denen er einen verwandelte, belohnen. Das Spiel endete mit 35:90 für unsere Gäste.

Trotz der deutlichen Niederlage waren einige positive Ansätze zu sehen. Gerade zum Ende, als wir befreit aufspielen konnten, haben wir einen guten Ball gespielt und es geschafft ein schnelles Offensivspiel aufs Parkett zu legen. Der Spielverlauf und das Ergebnis müssen zudem mit der körperlichen Unterlegenheit und dem Altersunterschied in Relation betrachtet werden.

 

Mit dabei waren: Jannis Benking (1 Punkt; 1/3 Freiwürfe), Baran Böcek (2), Jonas Oesten, Thorben Heiermann (2), Ömer Sitti (3; 1/2), Niklas Gerner, Taylan Celik (3; 1/1), Berk Altun (8; 2/4) und Tim Chmielewski (16; 0/6)

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