Mal wieder nur 7 Spieler haben sich eingefunden um im Derby beim Herner TC zu spielen. Wieder einmal machten Krankheitsbedingte Absagen, familiäre Gründe und die JBBL Coach Korscheck einen Strich durch die Rechnung, der auf eine quantitativ schlagkräftigere Truppe gehofft hat.

Das erste Viertel startete sehr gut für die Gäste aus Bochum Patrik Sommerfeld mit 5 und Jasper Hartwich initiierten gleich ein 7-0 Lauf innerhalb der ersten 3 Spielminuten. Aufgrund dessen nahm das Herner Trainergespann ihre erste Auszeit. Diese zeigte auch Wirkung. Herne antwortete den Gerther Start mit einem 10-0 Lauf ihrerseits, wodurch Coach Korscheck sich gezwungen sah seine erste Auszeit zu tätigen. Auch diese zeigte Wirkung und ein abschließender 8-4 Lauf des TV Gerthe, wobei Timur Salar 6 der Gerther Punkte erzielte. Viertelendergebnis 15-14 aus Gerther Sicht.

Im zweiten Spielabschnitt entwickelte sich ein Spiel auf ganz schwachem Niveau. Die Herner versemmelten oft ihre Chancen und die Gerthe passten den Gegner, teilweise ohne jeglichen Druck, den Ball in die Hände. Um die Anzahl der getätigten Würfe zu rechtfertigen, nahm Gerthe zu oft erfolglos den Distanzwurf. Nach 14 gespielten Minuten und einem Spielstand von 19 zu 20 aus Gerther Sicht hatte Coach Korscheck genug gesehen und nahm seine zweite Auszeit. Aber diese veränderte auf beiden Seiten des Spielfeldes nichts. Bis zur 18. Spielminute plätscherte das Spiel vor sich hin. Spielstand 21 zu 21. Die letzten zwei Minuten des Viertels brachen dann aber die Dämme und zwar in der Defensive der Bochumer Gäste. Innerhalb der letzten zwei Minuten vor der Halbzeitpause kassierte der TV Gerthe 10 Punkte und das ohne jegliche Gegenwehr, sodass der Herner TC mit 31-21 zur Halbzeit in Front lag.

In der Halbzeit wurde etwas lauter. Denn mit der in dem zweiten Viertel gezeigten Leistung konnte niemand zufrieden sein.

Die Halbzeitansprache schien auch ihren Nutzen nicht verfehlt zu haben. Denn der TV Gerthe kam verbessert aus der Kabine wieder raus. Allen voran Patrik Sommerfeld und Jasper Hartwich wollten für die erste Halbzeit Wiedergutmachung betreiben und punkteten fleißig, so konnte ein wenig der Rückstand bis zum Ende des dritten Viertel auf 44 zu 37 verringert werden.

Im letzten Viertel machte der TV Gerthe da weiter, wo sie im dritten aufhörten. Patrik Sommerfeld mit vier Punkten in Folge verkürzte den Rückstand auf 41 zu 44 aus Gerther Sicht. Aber das Herner Coaching-Duo nahm ihre nächste Auszeit und justierten ihre Mannschaft noch einmal. Nach dieser Auszeit schien kaum noch etwas bei Gerthe in der Defensive zu laufen. Innerhalb der letzten 7 Spielminuten schraubte der Gastgeber somit die Führung wieder auf 65 zu 51 und gewannen so das Spiel verdient.

Coach Korscheck: Das Spiel hat mich heute richtig geärgert, weil jeder meiner Spieler nicht wach schien. In Auszeiten wurden klare Absprachen getroffen, die nicht mal fünf Sekunden später auf dem Spielfeld durch gedankenlose Aktionen zu Nichte gemacht wurden. Von außen rief ich oft genug zu einzelnen Spieler rein, dass sie in der Defensive nicht reinschlagen sollen, um mir nur ein paar Sekunden später anzugucken, dass ein anderer meiner Spieler mit einen Schlag den Ball versucht zu stealen und folgerichtig ein dummes Foul kassierte. Reihenweise die Bälle ohne jeglichen Druck zu den Gegnern passen darf auch nicht so passieren und vor allem nicht konstant über 40 Spielminuten. Sachen die im ersten Viertel gut liefen, wie Horns, unser Einwurfsystem oder teilweise auch Stagger wurden nach zwei drei erfolgreichen malen nicht variiert oder die Basics, wie „das vom Gegner frei machen“, oder das Abrollen nach einen Pick wurde nicht vernünftig ausgeführt. Natürlich haben unsere Systeme dann nicht mehr zu Erfolgen geführt. Was am Ende des zweiten Viertels passierte muss mir auch erst einmal einer meiner Spieler erklären. Einfach kollektiv aufzuhören zu verteidigen und in der Offensive eine falsche Entscheidung nach der anderen zu treffen führte folgerichtig zu den 10-0 Lauf, den uns Herne eingestreut hat. In der Phase hätte ich gesamte Mannschaft auswechseln können und wir hätten wohl weniger Punkte kassiert.

Ich will mich selbst nicht aus der Kritik nehmen. Anscheinend habe ich es bisher noch nicht geschafft dem Team eine Möglichkeit aufzuzeigen gegen tiefstehende größere Mannschaften in die Zone zu gelangen und zu punkten. Dies wird in den nächsten Wochen nachgeholt.

Auch wenn ich jetzt viel Kritik geäußert habe, war auch nicht alles schlecht in dem Spiel. Gut war die Anfangsphase des Spiels und zum großen Teil auch das erste Viertel, als wir die Systeme vernünftig gelaufen und zu Punkten gelangt sind. Auch die Reaktion meines Teams auf die Halbzeitansprache war durchaus positiv. Im dritten Viertel bis Anfang des vierten Viertels, hatten wir eine Phase, in der wir vernünftig verteidigten und den Ball gepusht haben. Wodurch wir wieder auf drei Punkte ran kamen. In dieser Phase habe ich noch gedacht, dass wir hier doch noch gewinnen könnten. Vielleicht fehlte uns da dann die Wechselmöglichkeit, denn in den letzten 9 Minuten zog Herne wieder davon und wir verfielen wieder in Unkonzentriertheiten.

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