Am letzten Spieltag vor der Weihnachtspause empfing der TV Gerthe den ungeschlagenen Tabellenführer den Weseler TV. Wesel konnte nicht mit ihrer Toptruppe anreisen, aber hatten mit JBBL-Spieler Jonas Humm wohl den besten Aufbauspieler der Landesliga in ihren Reihen.

Aber auch der TV Gerthe konnte mit Philippe Landwehr ihren JBBL-Spieler auf's Parkett schicken. Wesel fing direkt stark an und überraschte die Gerther Mannschaft mit einer Pressverteidigung. Immer wieder wurde der Ball im Gerther Aufbauspiel verloren und der Gast aus Wesel bestrafte dies mit einfachen Korbleger umgehend. Nach vier Minuten war die logische Konsequenz eine 12 zu 2- Führung für Wesel. Dann wachte aber Philippe Landwehr auf und initiierte einen 9 - 4 Lauf, plötzlich war Gerthe wieder im Spiel. Angestachelt von ihrem Center, fingen schlussendlich auch Bela Schütte, Maxim Halander und Jasper Hartwich an zu punkten, sodass nach den ersten 10 Spielminuten 19 zu 22 auf der Anzeigetafel abzulesen war. Die ersten Punkte des zweiten Viertels gehörten dann wieder Wesel, wurden aber durch sieben gerther Punkte beantwortet, sodass die Nordbochumer in Führung gehen sollten. Es entwickelte sich in der anschließenden Phase ein engesund spannendes Spiel, mit leichten Vorteilen für Wesel (Spielstand 38 zu 40/18. Spielminute). Am ende des Viertels verloren die Nordbochumer allerdings ein bisschen den Faden und somit auch denAnschluss, was zu einer Pausenführung von 47 zu 40 für Wesel führte. Bis Dato hatten beide JBBL-Spieler gezeigt wozu sie in der Lage sind. Philippe Landwehr auf Seiten von Gerthe hielt seine Mannschaft mit mehreren Dreiern, Rebounds, Blocks und Korblegern am Leben. Auf der anderen Seite zeigte Jonas Humm, wieso er der startende Guard bei Metropol ist. Er scorte, stealte Bälle, baute das Spiel nach belieben auf und machte Patrik Sommerfeld den gerther Saison-Top-Scorer das Leben schwer. Dieser war bis Dato relativ wirkungslos gewesen und scorte mit 6 Punkten für seine Verhältnisse relativ schwach. Dies änderte sich nach der Pause. Im dritten Viertel fing er dann Feuer und zeigte warum auch er zu einen der besten Guards der Liga zu zählen ist. Er übernahm dieVerantwortung und scorte mehrfach, entweder per Layup oder per Dreier. Allerdings geriet die Verteidigung der Gerther ab den dritten Viertel in eine Tiefschlafphase. Männer wurden fehlerhaft übernommen beziehungsweise teilweise erst gar nicht gedeckt. Dies ließ sich der Spitzenreiter natürlich nicht nehmen und bestrafte dieses Fehlverhalten prompt. 32 Punkte konnte Wesel dadurch im dritten Viertel auf ihr Konto gut schreiben und führte somit zum Ende des Spielabschnittes mit 80 zu 61. Aufgeben taten die Nordbochumer allerdings trotz des Rückstandes nicht. Im vierten Viertel übernahm wieder Philippe Landwehr die Offensive des TV Gerthe und bekam tatkräftige Unterstützung von Keyhan Bozdag, Maxim Halander und Patrik Sommerfeld. Aber da auch Wesel ihre Offensivbemühungen nicht runter schraubten, konnte eine Aufholjagd nicht gestartet werden. Am Ende gewinnt Wesel mit 104 zu 82 verdient. Coach Korscheck: Die Offensivpower von Wesel ist schon beeindruckend. Die beiden Guards Humm und Kanbir haben 70 der 104 Punkte erzielt und waren einfach nicht zu stoppen. Wenn wir nicht aufgehört hätten im dritten Viertel zu verteidigen, wäre das Ergebnis wahrscheinlich nicht so hoch ausgefallen. Da muss meine Mannschaft einfach wacher werden. Es kann nicht sein das nach der Pause nichts mehr in der Verteidigung funktioniert. Insgesamt aber haben wir uns gegen die diesjährige Übermannschaft der Landesliga aber recht gut verkauft und eine, wie von vielen erwartete, Klatsche vermieden.

 Die bisherige Hinrunde ist von den Ergebnissen natürlich schmerzhaft (aktuell sind wir sogar wieder Schlusslicht). Aber wenn wir mal das Spiel gegen Dorsten außen vor lassen, wo einfach gar nichts funktioniert hat, wird es immer besser. Wir halten gegen körperlich stark überlegene Mannschaften ohne unseren besten Center mit und haben diese Teams am Rande einer Niederlage. Ich glaube dies hätten wir in der letzten Saison, als wir Kreismeister wurden, nicht hinbekommen. Da hat sich fast alles nur auf Philippe konzentriert und wenn der ausgewechselt war, hatten wir damals Probleme. Ich habe den Jungs vor dem ersten Spiel der Saison gegen Marl, nachdem Philippe (vorrübergehend) abgehauen war, gesagt: „Die erste Zeit ohne Philippe wird sicherlich hart, denn wir müssen das ganze System umstellen. Aber wir werden in der Saison nicht sang und klanglos untergehen und wir werden in der Rückrunde mehr Spiele als in der Hinrunde gewinnen“. Mein Resumeé nach gut der Hälfte der Saison ist, dass wir natürlich auch Spiele hatten (Dorsten, ETB Essen), wo die Leistung nicht gestimmt hat. Aber ich sehe die Entwicklung von einigen deutlich. Bei Maxim läuft es mit dem Wurf seit kurzem immer besser, auch wenn er seine Wurfauswahl ab und an mal hinterfragen sollte. Keyhan checkt langsam, dass er oft schneller ist als sein Gegenspieler und schließt öfters in der Zone ab. Ian und Bela halten in der Defensive körperlich mehr dagegen. Hassan hat sowieso zur letzten Saison einen gewaltigen Sprung nach vorne gemacht und holt oft gegen deutlich größere Spieler den Rebound. Ricardo kommt langsam mit den größeren Gegenspieler besser klar und punktet mehr. Hannes hängt sich in jedem Spiel rein und kämpft um jeden Ball. Jonathan ist zwar immer noch körperlich stark unterlegen, macht aber immer weniger Fehler. Paul nimmt öfters erfolgreich den Wurf. Jasper hat vor allem am Anfang der Saison gezeigt, wozu er in der Lage ist. Er verteidigt meist die besten Forwards der Gegner und scort selbst auf einem ordentlichen Niveau. Timur trifft den Mitteldistanzwurf immer erfolgreicher, muss aber noch konstanter werden. Über Philippe muss man sowieso nicht reden, wobei er bei Metropol deutlich athletischer geworden ist. Und schlussendlich führt Patrik das Team über die komplette Saison schon an, ist Top-Scorer der Mannschaft und reißt die Mannschaft mit. Des Weiteren ist die Stimmung im Team gut. Das zeigt auch die Trainingsbeteiligung. Deshalb bleibe ich dabei, wir werden nicht sang und klanglos absteigen. Sondern noch mehr Siege, als in der Hinrunde (außer uns überfällt eine Verletzungsmisere, wovon ich jetzt einfach mal nicht ausgehe) holen. Das Minimal-Ziel sollte der 10.Platz sein. Dazu müssten wir mindestens gegen ETB Essen und Frintrop Essen gewinnen. Mein persönliches Ziel ist aber ein bisschen ambitionierter. Ich würde gerne noch Herne einholen und achter werden. Herne liegt aktuell mit 3 Siegen vor uns. Somit müssten wir in den verbleibenden 12 Spielen mindestens 6 Siege holen, wenn Herne genausooft in der Rückrunde wie in der Hinrunde gewinnt. Bei den Ergebnissen der Hinrunde und einer solchen Aussage, kann man mich sicher als realitätsfremd bezeichnen, aber meiner Meinung nach ist diese Anzahl an Siegen auf jeden Fall machbar

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