Eine Woche nach der blamablen Vorstellung in Dorsten, wollte die U16 Mannschaft des TV Gerthe im 100 km entfernten Emmerich etwas wieder gut machen und den mitgefahrenen Eltern zeigen, dass sie doch Basketball spielen können. Die Aufgabe sollte sich als sehr schwer herausstellen, denn Emmerich war größentechnisch den Nordbochumern deutlich überlegen. Drei der Fünf startenden Spieler überragten bei Emmerich die 1,95 m, wobei der startende Center an die 2,05 m misst. Der größte Spieler des TV Gerthe (Ian Wolf) war dagegen mit knapp 1,90 m eher kurz geraten (was schon etwas heißen sollte). Aufgrund der körperlichen Überlegenheit des Gastgebers hat Coach Korscheck die Marschroute ausgerufen, den Ball viel zu bewegen und den Gegner ins Laufen zu bringen. Denn wenn Riesen oft etwas nicht können, ist das Laufen. Des Weiteren sollte sich Ian Wolf den 2,05 m Center der Gastgeber vornehmen, ihn aus der Zone herraushalten und beim Rebound aus-boxen. Die Rebounds selbst sollten die Guards dann einsammeln. Diese Ansage wurde im ersten Viertel auch sehr gut umgesetzt. Mit der Motion-Taktik kam der Gastgeber aus Emmerich nicht klar und immer wieder penetrierte Maxim Halander und Patrik Sommerfeld in die Zone und schlossen am Korb per Layup ab. Desweilen kümmerte sich Ian hervorragend in der Defensive um seinen Gegenspieler. Sodass es nach 7 gespielten Minuten 18 zu 10 für die Gäste aus dem bochumer Norden stand. Aufgrund von Auswechselung kam Emmerich aber etwas besser ins Spiel und konnte zum Schluss des ersten Viertels nochmals fünf Punkte aufholen. Auch der Anfang des zweiten Viertels gehörte Emmerich. Da nun Ian Wolf eine Verschnaufpause benötigte, kam sein gegnerischer Counterpart besser ins Spiel und legte in den ersten fünf Minuten 6 Punkte in Folge auf. Aber auch Jasper Hartwich und Patrik Sommerfeld konnten scooren und es entwickelte sich einspannendes und knappes Spiel. Zur Halbzeit war das Ergebnis beim Stand von 26 zu 26 völlig ausgeglichen. Nach dem Pausentee gehörten die ersten Minuten dann den Gästen aus Bochum. Ian Wolf, Patrik Sommerfeld, Maxim Halander und Ricardo Klein konnten allesamt für ihre Farben punkten und einen knappen drei Punkte Vorsprung bis in der 25 Spielminute heraus spielen. Daraufhin bekam aber der Gastgeber wieder etwas Aufwind. Bis zum Viertelende schlug das Spiel um und es stand nach 30 gespielten Minuten 43 zu 40 für das Heimteam. Auch im letzten Viertel sollte sich keine Mannschaft mehr deutlich absetzen können. Patrik Sommerfeld führte nun sein Team an und schlug seinen Gegenspieler oft am Permiter und schloss erfolgreich ab. Ricardo Klein half ihm mit vier Punkten in dieser Phase dabei. Auf der anderen Seite konnte Gerthe aber zunehmend die Angriffe des Gastgebers nicht stoppen, da mit Jasper Hartwich ein guter Verteidiger mit fünf Fouls (teilweise sehr fragwürdige Fouls) ausfoulte. Anderthalb Minuten vor Schluss führte Emmerich mit 59 zu 56. Gerthe hatte aber Ballbesitz und zum Entsetzen von Coach Korscheck nahm Maxim Halander, der bis dato wohl sein bestes Spiel der Saison zeigte, einen völlig unvernünftigen Dreier, der nach eingehender Expertenmeinung nicht in 1000 Jahren sein Ziel getroffen hätte. Glücklicherweise konnte Emmerich auf der Gegenseite nicht erfolgreich abschließen, sodass die Nordbochumer eine nochmalige Chance bekamen. Aber ein weiterer (auch nicht so gut herausgespielter) Dreier von Patrik Sommerfeld traf sein Ziel nicht, sodass Emmerich trotz eines weiteren nicht erfolgreichen Angriffs mit 59 zu 56 gewinnen konnte. Coach Korscheck: Die Niederlage tut natürlich weh, aber hat gegenüber letzter Woche gezeigt, dasswir durchaus in der Lage sind Basketball spielen zu können. Trotz teilweiser „interessanter“ Regelauslegung der Schiedsrichter, haben wir das Spiel wegen unserer eigenen Dummheit verloren.Wenn ich 10 Sekunden vor Viertelende rein schreie „nicht Foulen“ und es wird einfach an der Mittellinie, wo der Gegenspieler völlig ungefährlich ist, rein gehackt, sodass der Gegner zwei Freiwürfe geschenkt bekommt, ist das nicht klug gelöst. Wenn wir anderthalb Minuten mit nur drei Punkten zurück liegen und im Ballbesitz sind, einen völlig wilden Dreier nehmen, ist das nicht klug gelöst. Wenn der Gegner einen Fastbreak läuft und wir eigentlich gar nicht mehr an den Ball kommen können, aber ihn dennoch versuchen zu blocken und dadurch foulen, ist das nicht klug gelöst. Solche kleinen Fehler und die Freiwurfquote von 4/18 haben uns schlussendlich den Sieg gekostet.

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