Nach der unglücklichen Niederlage gegen den Herner TC nach zwei Verlängerungen sollte eine Woche später das Spiel gegen den CSG Bulmke für den TV Gerthe folgen. Nach der Tabellensituation her, waren die Rollen klar verteilt. Bulmke zu den Zeitpunkt zweiter und TV Gerthe letzter der U16 Landesliga 3. Allerdings konnte Coach Korscheck zum ersten mal in der Saison auf seinen JBBL-Spieler Philippe Landwehr zurück greifen, wodurch er sich trotzdem gute Chancen für das Spiel ausmalte. Allerdings fing das Spiel nicht gut an. Patrik Sommerfeld bekam schnell zwei Fouls angehängt wodurch er direkt von seinem Coach auf die Bank zitiert wurde. Des Weiteren lief die Offensive mehr schlecht als recht. Keyhan Bozdag war es, der in dieser Anfangsphase noch etwas in der Offensive initiieren konnte. Der flinke Guard penetrierte immer wieder in die Zone und sorgte dort beim Gastgeber aus Gelsenkirchen für Unruhe. Seine Mitspieler und zum Glück auch der Gastgeber taten sich nicht ganz so leicht, sodass das erste Viertel mit 10 zu10 ausgeglichen endete. Im zweiten Spielabschnitt zog der Favorit aus Bulmke sein Tempo an und ging folgerichtig nach 16 gespielten Minuten mit 27 zu 19 in Führung. Eine Gerther Auszeit in der 17.Spielminute sollte allerdings das Team aus dem bochumer Norden wieder aufwecken. Nun scoorten Bozdag, Sommerfeld und Landwehr allesamt und konnten die Gelsenkirchener Führung bis zur Halbzeit auf 32 zu 27 verkleinern. Anfang der zweiten Halbzeit war es dann Patrik Sommerfeld der seine Farben im Spiel hielt. Sechs Punkte in Folge von ihm verkürzte das Ergebnis weiter, allerdings fingen die Bulmker-Spieler danach Feuer und initiierten einen 8-2 Lauf. Sodass der Pausen-Abstand nach 25 gespielten Minuten wieder hergestellt war (Spielstand 41 zu 36/ 25 Spielminute). Auch eine Auszeit von Coach Korscheck konnte das Spiel des CSG Bulmke nicht sonderlich stören. Obwohl Jasper Hartwich, Patrik Sommerfeld und Philippe Landwehr punkten konnten, blieben die Bulmker-Spieler „On-Fire“ und scoorten bis zum Viertelende mehrfach. Eine 10-Punkte-Führung war die Konsequenz aus diesem Spielabschnitt (Spielstand 51 zu 41 für Bulmke/ 30 gespielten Minuten). Die Köpfe des Gerther Teams wurden aber nicht in den Sand gesteckt, denn im letzten Viertel wurde nochmals alles daran gesetzt das Spiel zu drehen. Sommerfeld fing damit direkt an und punktete zum Anfang des Viertels. Landwehr mit einem Dreier und einen anschließenden Layup verkürzte das Spiel weiter, sodass nach 33 gespielten Minuten Bulmke nur noch mit 4 Punkten führte (Spielstand 52 zu 48 für Bulmke). Bulmke nahm eine Auszeit um den Lauf der Gerther zu stoppen. Diese Auszeit hatte auch die gewünschte Wirkung, denn daraufhin spielte sich der Gastgeber innerhalb von 5 Minuten in einem „10 zu 2-Lauf“. Sodass Coach Korscheck zwei Minuten vor Schluss gezwungen war seine letzte Auszeit zu nehmen. Es wurde festgelegt, dass die letzten Minuten gepresst und schnell nach vorne gespielt werden sollte. Wer frei ist sollte werfen und wer sich berufen fühlt zum Korb zu ziehen sollte dies mit Überzeugung tun. Diese Marschroute wurde auch ganz gut umgesetzt. Jasper Hartwich und Philippe Landwehr scoorten noch, konnten den Abstand zwar immer weiter verkürzen, doch die Zeit reichte nicht mehr aus, um das Spiel zu drehen. Am Ende gewann der Gastgeber aus Bulmke mit 67 zu 61.Coach Korscheck: In diesem Spiel wäre mehr drin gewesen. Man hat heute deutlich gemerkt, dass wenn Philippe auf den Platz gestanden hat, die Routine fehlt. Obwohl er mit 26 Punkten Top-Scorergewesen war, hat er wie ein Fremdkörper für die Mannschaft gewirkt. Seine Mitspieler wussten zum Teil nicht was er vor hat und er nicht was seine Mitspieler vor hatten. Viele Plays wurden sonicht wie in den Spielen davor gewohnt runter gespielt. Statt dessen wurde der Wurf aus einer schlechten Position genommen. Dies lag daran, dass er halt nur ein paar mal mit dem Team nach seinen wieder Einstieg trainiert hat. Obwohl ich fand, dass wir Offensiv nicht das gezeigt haben, wozu wir eigentlich in der Lage wären,hat mich ein Vater eines gegnerischen Spielers nach dem Spiel angesprochen und gemeint: „Wir hätten trotz der Niederlage und der Tabellensituation eine gute Mannschaft. Er wäre überrascht, sogar geschockt gewesen, dass wir nur so knapp verloren haben.“ Dem kann ich nur zu stimmen. Die meisten Niederlagen der Vorrunde bilanzieren aus meiner Sicht aus einer Problematik. Wir sind körperlich stark unterlegen. Spielerisch und Taktisch sind wir den meisten Teams mindestens ebenbürtig. Aber wenn es zum Beispiel um Rebounds geht, haben wir zu oft das Nachsehen, wodurch der Gegner oft zweite und dritte Wurfgelegenheiten hat. Mit einen Philippe Landwehr in der Mannschaft, hat man so ein Problem dann natürlich nicht und schon können wir auch gegen die besseren Teams der Liga mitspielen

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