Nachdem die U16m des TV Gerthe im Sommer die Landesligaqualifikation geschafft hat, konnte das Team mit Jasper Hartwich einen starken Flügelspieler noch dazu gewinnen. Alles in allem eine gute Ausgangsposition für eine gute Saison, dachte Coach Korscheck. Bis eine Woche vor Spielbeginn der neuen Saison Topscoorer Philippe Landwehr entschieden hat, sich auf neue Aufgaben zu konzentrieren (Metropol und einen Wechsel zu den Astrostars).Der Wechsel zu den Astrostars hat sich mittlerweile zerschlagen, sodass er auch wieder für das U16-Team des TV Gerthe spielen wird, aber aufgrund diesem „Hick-Hacks“ musste das Team in den bisherigen 5 Spielen ohne ihren besten Scoorer der letzten Saison auskommen. Vor allem im ersten Spiel wurde das Fehlen von Philippe deutlich. Sodass dieses mit 55 Punkten gegen Marl verloren wurde.In den Wochen darauf war die Trainingsbeteiligung gut und es wurde an einem Systemwechsel gearbeitet. Die Umstellung von 3-2 auf 5-Out, sollte vor allem den Guards und den Flügelspieler des Teams helfen ihre Schnelligkeit besser ausspielen zu können. Dieser Wechsel zeigte auch in den nächsten Spielen durchaus Wirkung. Gegen Crobaskets Essen konnte über 3 Viertel des Spiels eine Führung gehalten werden, bis im letzten Viertel das Team aus diversen Gründen einbrach. Gegen BC Langendreer konnte gut mitgespielt werden, allerdings konnte der JBBL-Aufbauspieler des BC Langendreer über das komplette Spiel nicht in den Griff bekommen werden, dieser erzielte alleine 49 Punkte in dem Spiel. Im vierte Spiel spielte das U16-Team gegen ETB Essen 2, welche über die ganze Spielzeit mit einerPressverteidigung agierten. An diesem Tag funktionierte nichts was der Gerther Coach seiner Mannschaft mit auf den Weg gegeben hat. Die Gerther Jungs spielten nicht ihre körperlichen Vorteile aus und vergeigten einen Korbleger nach den anderen. Das war das schlechteste Spiel untermir. Gut das daraufhin eine 4-wöchige Saisonpause stattfand, indem man weiter an dem 5-Out System arbeiten könne, befand Coach Korscheck nach dem ETB-Spiel. Allerdings machte die abrupte Abnahme der Trainingsbeteiligung ein Strich durch die Rechnung. Mit Paul, Jasper und Patrik waren nur drei Spieler durchgehend beim Training. Die anderen Spieler kamen nach Lust und Laune, wodurch sich die Trainingsarbeit und die Vorbereitung auf das Herne-Spiel deutlich erschwerte. Gegen Herne fehlten zudem 5 Spieler, teils verletzungsbedingt und teils aus „für Coach Korscheck“nicht nachvollziehbaren Gründen, sodass U14-Spieler Berk Altun aushelfen musste. Das Spiel ging ausgeglichen los, beide Teams punkteten abwechselnd, nach 5 Minuten stand es 9-8 für Gerthe. Infolge konnte sich der Gast aus dem benachbarten Herne in zwei Minuten auf 17-9 absetzen. Doch angeführt von den beiden Gerthern Top-Scoorern Patrik Sommerfeld und Jasper Hartwich konnte sich der Gastgeber zum Viertelende in Schlagdistanz begeben (17-19/ 10 Minute).Das zweite Viertel begann analog wie das erste, beide Teams punkteten abwechselnd, sodass nach 25 Minuten beide Teams 25 Punkte erzielten. Infolge dessen konnten sich aber die Nord-Bochumer etwas absetzen. Durch gute Team-Verteidigung wurde den Hernern oft der Ball stibitzt und mit schnelle Pässen gute Fastbreakmöglichkeiten kreiert. In dieser Phase muss Keyhan und Maxim lobend erwähnt werden, die immer wieder lange Pässe auf Patrik spielten, welcher dann vollendete. Bis zum Viertelende konnte so eine 6 Punkte Führung heraus gespielt werden. Aus der Halbzeitpause kamen allerdings nun die Gäste aus Herne besser auf's Pakett. Innerhalb von 5 Minuten verkürzten diese die Gerther Führung und konnten sogar mit 43-42 in Führung gehen. Auf diesen Führungswechsel wusste aber Ricardo Klein eine Antwort und punktete, wodurch der Herner Trainer eine Auszeit in Anspruch nahm. Diese nutzte Coach Korscheck um ein paar Feinjustierungen bei seiner Mannschaft vor zunehemen. Welche auch direkt Früchte trugen, Jasper und Patrik fingen Feuer und initiierten bis zum Viertelende einen 9-1 Lauf für das Gerther-Team. Sodass die Gerther mit einer Acht-Punkte Führung ins letzte Viertel starten konnten. In diesem konnte Jasper auch als erster Spieler punkten, doch die Herner konterten mit einem 11-0 Lauf innerhalb von 5 Minuten. Auch eine zwischenzeitliche Auszeit des Gerther Coaches konnte diesenLauf nicht stoppen, sodass es wieder zu einem ausgeglichenen Spiel zwischen den beiden Nachbarvereinen kam. Beide Teams punkteten in Folge abwechselnd bis 30 Sekunden vor Schluss die Gerther den Korb nicht machen konnten und der Rebound bei den Herner landete. Beim Spielstand 62-61 für Herne, Ballbesitz für Herne und noch 30 Sekunden zu spielen sah vieles für den Sieg für den HTC aus. Doch der Herner Angriff konnte als Team gut verteidigt werden und Jasper schnappte sich den Rebound. Innerhalb von 4 bis 5 Sekunden dribbelte er mit Vollspeed nachvorne und versuchte den Korbleger abzuschließen. Herne konnte sich nur mit einem Foul behelfen, verhinderte so den Korb, schickte Jasper eine Sekunde vor Spielende aber an die Freiwurflinie. Dieser Verwandelte „leider“ nur einen von seinen zwei Möglichkeiten und schickte das Spiel in die Verlängerung. In dieser fand Herne zuerst ihren Rhythmus und punkteten besser, sodass es nach 44 Spielminuten 71-66 für Herne stand. Wer nun glaubte das Spiel hätte der HTC nun schon gewonnengehabt, wurde enttäuscht. Hannes wurde gefoult und versenkte die anschließenden Freiwürfe zum 68-71 aus gerther Sicht. Der nachfolgende Angriff konnte als Team gut verteidigt werden, sodass ein letzter Angriff für die Nord-Bochumer heraus sprang. 3,5 Sekunde vor Schluß bekam Patrik Sommerfeld den Ball an der 3er-Linie, nahm Maß, versenkte den Ball und schickte das Spiel in einezweite Verlängerung. In dieser wurde dann auch in den ersten drei Minuten ausgeglichen gepunktet,dann hatte Herne innerhalb einer Minute noch einmal einen 6-0 Lauf, auf den die Gerther nicht mehr ausreichend antworten konnten, sodass das Spiel nach 2-facher Verlängerung 85-78 für den HTC ausging.Coach Korscheck: Die bisherigen Ergebnisse sind unbefriedigend. Gegen Crobasket Essen und gegen Langendreer waren wir zeitweise die bessere Mannschaft, konnten aber entweder das Tempo nicht über die volle Zeit halten oder konnten einen Spieler nicht stoppen. Gegen Herne sind wir an einen Sieg haarscharf vorbeigeschrammt. Hier haben einige falsche Entscheidungen in entscheidenden Phasen den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausgemacht. Hätte man vier,fünf dumme Würfe nicht genommen und wäre stattdessen zum Korb gezogen, oder hätte man die angezeigten Sets in den Overtimes besser runter gespielt, wahrscheinlich hätten wir einen Punkt mehr auf den Konto gehabt und dementsprechend den Sieg nach der regulären Spielzeit geholt. „Aber was sagt eine deutsche Binsenweisheit? Hätte, hätte, Fahrradkette“. Fehler gehören eben zumLernprozess dazu. Was über die gesamten 5 Spiele mir aufgefallen ist, ist die zu liebe Spielweise. Insgesamt haben wirin den 5 Spielen genau 60 mal gefoult und wurden von den gegnerischen Teams insgesamt 90 mal gefoult. Wenn der Gegner anfängt körperlicher zu spielen, regen sich meine Spieler dann lieber überdie gegnerische Spielweise und den Schiedsrichter auf, anstatt den Kampf anzunehmen. Das ist eineSache die behoben werden muss. Denn mit der Einstellung „Hauptsache wir verteidigen sauber, lassden Gegner lieber zu Punkte kommen, anstatt mal ein Foul zu kassieren“, wird das verteidigen schwer.Wichtig ist nun, dass sich jeder meiner Spieler und ich mich selbst hinterfrage, „welche Dinge habe ich persönlich in den letzten Spielen nicht so gut gemacht? Was habe wir als Team nicht so gut gemacht? Was müssen wir ändern?“ Wenn jeder hierauf eine Antwort findet, werden wir als Team ein ganzes Stück weiter sein.

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