Durch kurzfristige gesundheitsbedingte Ausfälle waren wir nur mit 8 Spielern in Paderborn am frühen Sonntag morgen angetreten. Es dauerte ein bisschen, bis wir so richtig ins Spiel kamen, denn nach 4 Minuten lagen wir schon mit 9 zu 1 im Rückstand. Dann konnten wir mit ein paar Gegenstößen auch unser Punktekonto erhöhen, verkürzten den Rückstand und konnten sogar in Führung gehen. Dann begannen wir mit den ersten Auswechslungen und es kam Unordnung in unsere Defense. 13 zu 16 der Rückstand nach 10 Minuten.

Diese Unordnung bei der Mann-Mann Verteidigung setzte sich leider im zweiten Viertel weiter fort. Dazu kam noch zuviel Passivität beim Reboundverhalten und auch die Blockverteidigung, mit der Paderborn jedes mal seine Aufbauspieler freispielte, brachte uns immer weiter ins Hintertreffen. Dazu kamen dann noch wieder zu viele Ballverluste im Ballvortrag durch ungenaue Pässe oder unnötige Dribblings in die Gegenspieler, was uns Paderborn mit relativ leichten Gegentreffern bestrafte. Halbzeitstand: 21 zu 38.

Für die zweite Halbzeit nahmen wir uns vor, vor allem in der Abwehr mehr zu laufen und besser zu rebounden. Zu passiv war insgesamt die Arbeit gegen den Ball, was Paderborn es viel zu einfach gemacht hatte Punkte zu erzielen. Dazu mussten wir beim Ballvortrag improvisieren, da uns gerade auf dieser Position unsere Stammkräfte fehlten und dadurch ein paar Spieler auf einer neuen bzw. anderen Positionen spielen mussten. Wir kamen zwar besser über die Mittellinie, nutzen aber noch zu wenig die freien Räume und oft hatten wir Probleme innerhalb der 24 Sekunden einen guten Abschluss heraus zu spielen, sodass wir öfter von weit außerhalb den Wurf nahmen. Das Viertel lief dementsprechend auch von den Punkten her wie das Viertel Nummer 2. (31 zu 63)

Auch im vierten Viertel wollte der Ball nicht durch den Ring fallen, trotz einiger guter Möglichkeiten. Dafür konterten uns die Paderborner mit ihren schnellen Guards brutal effektiv aus. Die Anzeigetafel zeigte zur 38 Minute bereits 35 zu 83. Ob wir nochmal eine Schippe drauf legten oder ob die Paderborner einen Gang runter geschaltet haben (wahrscheinlich eine Mischung aus beiden) , wir konnten mit einem 12 zu 0 Lauf ein bisschen Ergebniskosmetik betreiben und verkürzten den Endstand auf 47 zu 83

Fazit: 2 enge Viertel, 2 deutlich verlorene Viertel. Da darf man sich über eine so deutliche Niederlage nicht wundern. Vor allem die Abwehr war stellenweise mit dem Tempo der Paderborner Guards überfordert. Die Laufbereitschaft offensiv wie defensiv war mehr als ausbaufähig und wirkte sich vor allem auch beim Kampf um den Ball bei den Rebounds aus. Vorne haben wir phasenweise den Ball gut laufen lassen, strahlten aber zu wenig Korbgefahr dabei aus und brauchten dafür auch zu lange, dass uns die 24 Sekunden Regel zu hektischen Abschlüssen zwang. Vor dem Derby bei den Astrostars werden wir im Training an diesen Schwächen arbeiten.

Mit dabei waren: Calvin (2 Punkte), Yassin (2 Punkte), Cajus (2 Punkte), Fabian (3 Punkte), Julian (13 Punkte), Fabio, Emre (7 Punkte) und Alwin (18 Punkte)

Viertelergebnisse: 13 zu 16, 8 zu 22, 10 zu 25, 16 zu 20

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dbb  WBV

 

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