Relativ spät in dieser Saison kam es zum Duell zweier Mannschaften, die noch ohne Sieg auf dem Konto waren. Das würde sich für einen von beiden heute ändern. Aber schon vor dem Anpfiff gab es Grund für Ärger. Die Schiedsrichter, die für dieses Spiel zugeteilt waren, hielten es nicht für nötig zu kommen und fehlten ohne Absage. Das Spiel sollte aber nicht schon wieder ausfallen, daher einigte man sich auf Plan B: Die beiden Coaches waren als Schiedsrichter auf dem Feld und die Co-Trainer übernahmen das Kommando auf der Bank.

Es entwickelte sich ein spannendes enges Spiel, bei dem jede Mannschaft immer eine Antwort nach einem Gegenkorb fand. Wobei die Dortmunder auf einen sehr großen Spieler am Brett setzten, während wir als Kollektiv funktionierten und verschiedene Korbschützen hatten. 10 zu 12 der knappe Rückstand nach 10 Minuten.

Die Anfangsphase des zweiten Viertels dominierten wir, weil wir gut nach vorne spielten und den Abschluss fanden. Jedoch ließen wir hier schon die ein oder andere gute Möglichkeit liegen, weil wir teilweise zu lange den Ball hielten beim Dribbeln und vorne viel zu oft es aus der Distanz versuchten, statt mit Tempo zum Korb zu gehen. So gingen wir mit einer knappen Führung in die Halbzeitpause.

Auch hier wieder gab es eine Teilung bei den Phasen, bei der es bei einer Mannschaft gut lief und bei der anderen weniger. Die erste Hälfte ging klar an die Gastgeber von der Eintracht aus Dortmund, die wieder ausgleichen konnten. Die zweite Hälfte des Viertels waren wir besser drin. 3 Punkte Führung vor dem Schlussviertel waren nur ein kleiner Vorsprung.

Im Schlussviertel wurde unser Team sichtbar nervöser, das Spiel blieb über die gesamte Spielzeit eng und spannend. Jeder Fehler brachte mehr Unsicherheit rein. Die Gastgeber kamen mit dieser Situation besser zurecht und versuchten immer wieder ihren großen Center in eine günstige Position zu bringen. Wir kamen zwar mehrfach zu offensiven Aktionen am Brett oder an der Zone, aber die einzgen 2 Punkte in diesem Viertel trafen wir nur von der Freiwurflinie. Das rächte sich, denn der Gegner traf dann Sekunden vor dem Ende einen Freiwurf zur knappen Führung und nach einem Ballverlust von uns trafen die Hausherren einen normalen Wurf zur 3 Punkte Führung. Wir nahmen die Auszeit, um vielleicht nochmal über einen Dreier den Ausgleich für die Verlängerung zu treffen, aber die Gastgeber verteidigten das ordentlich und es blieb dann am Ende bei einer bitteren und knappen Niederlage in Dortmund.

40 Minuten war es ein Spiel auf Augenhöhe, das gab es für beide Mannschaften in der gesamten Saison noch nicht. Kleinigkeiten haben heute über Sieg und Niederlage entschieden. Wir haben in der entscheidenen Phase nicht unsere Möglichkeiten genutzt und hinten lange kein Mittel gegen den großen Gegenspieler, der mit 28 Punkten gut 85% seiner Mannschaft getroffen hat, gefunden. Wir müssen an unserem Passspiel und am Abschluss weiter arbeiten und im Rückspiel Anfang Mai dann hoffentlich das bessere Ende auf unserer Seite zu haben.

Endstand: 33 zu 36

Viertelergebnisse: 10 zu 12, 12 zu 8, 11 zu 8, 2 zu 8.

Mit dabei waren: Alina, Maxima, Erik, Fenja, Tabea, Erik, Dora, Esther, Ilias, Niklas und Julius.

 

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